23/12/2022
Liebe Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter hier auf Facebook!
Ich ziehe mich nun in die stille Zeit zurück. Das heisst für mich Rückzug und Einkehr bis in das neue Jahr hinein.
Mit einem ausgewählten Kreis werde ich Raunachtsfeiern begehen. Bei der Feier am 03.Januar 2023 gibt es noch 2 freie Plätze. Anmeldung ist unter 01754129298 oder über http://www.xn--sonnenwort-mrchen-1qb.de/
möglich.
Weihnachten .....ist ja die Zeit des Innehaltens und Nachdenkens,
des Gebens und Schenkens, der Freude und des DANKEsagens.
Ich danke auf diesem Wege allen, die mich dieses Jahr begleitet, unterstützt und inspiriert haben:
✩ Den Teilnehmerinnen meiner Ausbildungen
Ihr habt euch auf Neues eingelassen. Ihr habt mir vertraut.
Ihr habt Freundschaften geschlossen - mit mir und anderen.
Ihr habt mich und euch bereichert und damit auf neue Wege gebracht.
✩ Meiner Familie, meinen Freunden und Wegbegleitern für's Spiegel vorhalten
und für viele neue Impulse.
Ich wünsche dir/Ihnen gesegnete und helle Weihnachten und einen guten Rutsch in ein gesundes und friedliches Jahr 2023!
Lichtvolle Herzensgrüsse und viel Freude mit dem unten angehängten Weihnachtsmärchen
Regina
Freya vom SonnenWort / Onatha "Tochter der Erde"
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Die Weihnachtsglocke
Weihnachtsmärchen aus Russland
Vor vielen vielen Jahren, da war einst in Russland ein Bauer vor der Weihnacht traurig und ratlos.
Er hätte gerne seiner Frau, seinem Kind und allen Nachbarn am Heiligen Abend etwas Gutes getan, aber was sollte es da in dieser Zeit schon geben; es ist ihm beim besten Willen nichts eingefallen.
Wie er so überlegte – während er auf dem Feld arbeitete – da stieß er im Boden auf einen eisernen Ring. Er wunderte sich, holte ein Seil, zog es durch den Ring, spannte seinen Ochsen davor und staunte nicht schlecht: der Ochse zog eine riesengroße Glocke aus dem Boden. So einfach, als ob es nur eine Rübe gewesen wäre.
Niemand wusste, wie die Glocke in den Acker gekommen war. Es muss ein Wunder gewesen sein, meinten die Leute aus dem Dorf. In den nächsten Tagen haben alle Leute aus der Gegend einen Turm aus Holz gebaut und die Zeit langte gerade so bis zum Heiligen Abend..
Zum ersten mal hat sie an Weihnachten geläutet. Allen Menschen, die sie hörten, ist es ganz merkwürdig geworden.
Der traurig war, den überkam Mut; der Ku**er hatte, konnte ihn vergessen; der einsam war, hat Besuch bekommen; die Kranken vergaßen ihre Schmerzen und die Armen fanden plötzlich noch etwas zu essen.
Von da an läutete die Glocke an jedem Feiertag und immer – wie das erste Mal - haben die Menschen Hoffnung geschöpft.
Von dem Gerücht von der wunderbaren Glocke hörte übers Jahr der Zar in Moskau.
Die Glocke kommt auf mein Schloss, befahl er und ist mit seinen Reitern zu dem Dorf aufgebrochen. Alles Bitten der Bauern half nichts; ich will es so, ich bin der Zar, die Glocke ist für euch viel zu gut, hat der Zar befohlen. Vom Turm herunter holte man sie mit einem Seil. Wie sie aber aufgeladen war, rührte sich der Wagen nicht mehr von der Stelle. Alle Ochsen und Rösser ließ er anspannen, der Zar; sogar die Soldaten ließ er ziehen – es nutzte alles nichts.
Aus lauter Wut, weil er die Glocke nicht mitnehmen konnte, haben die Soldaten die Glocke mit großen Hämmern zerschlagen müssen, in viele tausend Stücke – dann fuhren sie davon und ließen die traurigen Dorfbewohner zurück.
Als wieder Weihnachten wurde, stand der Bauer morgens auf und wollte zuerst zum Glockenscherbenhaufen gehen. Da sah er, schon ein wenig vom Schnee zugedeckt, statt der Scherben viele tausend wunderschöne, kleine, glänzende Glöckchen. Die Nachbarn halfen ihm, sie aufzulesen und sie an alle zu verteilen.
Für dich ist auch eine dabei.
Häng’ sie da auf, wo du sie am nötigsten hast; übers Bett, am Hals.
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Und immer, wenn du’s brauchst, läute daran!