30/01/2021
An diesen Moment, bei dem dieses Foto entstanden ist, kann ich mich sehr gut erinnern. Eine wahnsinnig weite Sicht, die sich mir bot und ein Gefühl von grenzenloser Freiheit.
Das Schöne an diesem traumhaften Ausblick ist, dass nichts stört. Unten das Meer, oben der Himmel und dazwischen ein paar entfernte Berge, die aus den Wolken ragen. Ein logisches und aufräumtes Bild.
Dieses angenehme Gefühl von Freiheit, kann auch zuhause wahrgenommen werden. Wohlfühlen und ein gewisser Grad an Minimalismus schließen sich gegenseitig nicht aus. Um diesen Freiraum zu schaffen ist es zunächst leider notwendig sich bewusst mit der persönlichen Umgebung auseinander zu setzen:
Was gebrauche ich wirklich in meinem Alltag und welche Dinge bereichern mein Leben eigentlich nicht?
Verbinde ich mit dem Gegenstand ein gutes Gefühl (Liebe, Freude, tolle Erinnerungen)?
Trifft nichts zu? Tja, dann ist es sehr wahrscheinlich überflüssig!
Schritt für Schritt diese Gedanken in aktives Aussortieren umzuwandeln zahlt sich schnell aus, es entsteht direkt mehr Platz. Loslassen kann man ganz einfach lernen, indem man es tut. Der Lohn ist die Befreiung von Ballast, der keinerlei positiven Effekt bietet. Irgendwann bleiben nur noch geliebte und benötigte Dinge, die unser Leben bereichern. Es entsteht automatisch das, was wir als angenehmen Freiraum empfinden.