24/05/2026
„Made in Europe“ steht für viele Menschen automatisch für Qualität, faire Bedingungen und nachvollziehbare Produktion.
Das stimmt oft auch. Aber nicht immer in dem Maß, wie es nach außen wirkt.
Ein Teil der Branche nutzt genau dieses Vertrauen strategisch. Der Begriff wird dann verwendet, obwohl nur ein kleiner Schritt der Produktion tatsächlich in Europa stattfindet. Zum Beispiel die Endfertigung oder das Annähen eines Labels.
Die eigentliche Reise eines Produkts kann davor ganz anders aussehen: lange Lieferketten, mehrere Kontinente, viele Transportwege und damit auch eine deutlich höhere Belastung, als man beim Label vermuten würde.
Das Problem ist nicht der Begriff selbst. Sondern wie unterschiedlich er interpretiert und genutzt wird.
Bei uns sieht das anders aus: Produktion in Portugal, Materialien aus Europa und alle wichtigen Schritte wie Färbung, Konfektion und Fertigstellung direkt vor Ort. Dazu regelmäßige Besuche bei unseren Produzenten, nicht einmal im Jahr, sondern in kurzen und monatlichen Abständen, um Qualität und Bedingungen wirklich zu verstehen.
So entsteht für uns „Made in Europe“, das diesen Namen auch verdient.