24/04/2022
Helfen ist immer in Mode.
Eure Spenden für den ersten Online-Shop mit Kleidung gegen den Krieg
in der Ukraine und für die davon betroffenen Menschen.
Am 24. Februar kehrte der Krieg nach Europa zurück. Nichts ist mehr wie es war.
Millionen Frauen aus der gesamten Ukraine haben sich mit ihren Kindern ins
benachbarte Ausland in Sicherheit gebracht. Vorausgegangen waren panische Tage
und Nächte in Luftschutzkellern, schmerzvolle Abschiede, verzweifelte Odysseen.
Über eintausend Frauen und Kinder sind im Landkreis Aichach in Oberbayern
gestrandet. Endlich in Sicherheit! Doch was nun?
Eine Rückkehr in ihre Häuser, Dörfer und Städte, zu ihren Männern, Vätern und
Eltern ist so schnell nicht vorstellbar. Putins Panzer sind gekommen, um zu bleiben.
Ein Sieg der heldenhaft kämpfenden Ukrainer ist nicht gewiss.
Und so werden auch Svetlana Katja, Irina Zeria, Olesia, Olga, Vika, Liza und all die
anderen Frauen mit ihren Söhnen und Töchtern vorerst in Aichach bleiben müssen.
Und wir wollen helfen. Helfen, den traumatisierten Frauen ein Stück neue Heimat
und Normalität zu geben. Eine sinnvolle Aufgabe, eine Beschäftigung, eine
Ablenkung von der ständigen Trauer und Sorge um ihre zurückgebliebenen
Angehörigen und Freunde.
February24 – Flagge zeigen und konkret helfen
Daher haben wir jetzt „February24“ gegründet. Es ist ein Hilfsprojekt, das hier in
Aichach vor Ort wie auch in der Ukraine helfen soll. Bis Mitte des kommenden Junis
realisieren wir einen Online-Shop gegen den Krieg.
Gegen den Krieg? Richtig. Hier gibt es T-Shirts, Hoddies und Basecaps zu bestellen,
mit denen jeder Flagge zeigen kann: Gegen den Überfall auf die Ukraine, für den
Frieden.
Die Textilien kommen aus einer Kleiderfabrik in der ukrainischen Millionenstadt
Dnipropetrowsk. Die Motive werden von Künstlerinnen und Künstlern in der
gesamten Ukraine entworfen. Und eben auch von den Frauen in Aichach!
Um die Vorprodukte aus Dnipropetrowsk vorab einzukaufen und die Designerinnen
und Designer in der Ukraine fair zu bezahlen, benötigen wir von euch 50.000 Euro an
Spenden.
Rein gemeinnützig, offen und transparent
Die Hälfte der Erlöse aus dem Verkauf unserer „Anti-Kriegs-Fashion“ fließt direkt
zurück in die Ukraine. Mit der anderen Hälfte wollen wir mit Febuary24 für die
geflohenen Frauen bei uns vor Ort 450 Euro-Jobs schaffen. Sie werden denn Online-
Shop im Vertrieb, in der Logistik, in der Kreation und der Weiterentwicklung
unterstützen,
Von deutscher Seite aus arbeiten wir alle unentgeltlich. Webdesigner, Fotografen,
Programmierer, Texter und viele Akteurinnen und Akteure aus Deutschland
helfen rein ehrenamtlich. Jeder Euro, den wir mit Febuary24 umsetzen, ist ein Euro
für die Ukraine und ihre Menschen.
Daher werden wir Febuary24 in den nächsten Tagen als gemeinnützige GmbH
gründen und sind nach allen Seiten hin offen und transparent.
Ideengeber und Koordinator von February24 ist Sven Rath. Der 40-jährige
Schleswig-Holsteiner hat selbst neun Jahre in Kiew gelebt und gearbeitet und dort
eine Tochter. Als gebürtiger Landwirt und Kaufmann weiß Sven, wie man
zielgerichtet anpackt, organisiert und macht.
Also, lasst uns nicht mehr länger reden. Packen wir alle mit an und lasst uns helfen!
Bildunterschriften:
Foto 1: (Gruppenfoto)
Erstes Brainstorming ins Svens Küche
Foto 2:
Erste Logos „made in Germany“
Foto 3: Städte-Namen
Erste Entwürfe „made in Ukraine“
Foto 4: Beschriftung Kinderrücken
Auch unsere Olga hat so ihren Sohn Daniel mit ihrer Handynummer beschriftet, falls
er verloren geht.