13/06/2026
Wir kennen die Gründe!!! (Es ist zwar nicht der 1. April, aber ein bisschen Humor sei uns auch heute erlaubt)
Das wahre Frankfurter Defizit: Warum die Mainmetropole im Glücksranking strauchelt
Es sind harte Zeiten für das Frankfurter Selbstbewusstsein. Wie das jüngste SKL-Städteranking schmerzhaft offenlegt, rutscht die Bankenmetropole auf der nach oben offenen Glücksskala unaufhaltsam weiter ab. Während Soziologen und Stadtplaner nun fieberhaft über die Gründe rätseln – von den Mieten im Nordend bis zu den Verspätungen der S-Bahn –, flüstert man sich in den gut informierten Kreisen des Umlands bereits die wahre, die ungeschminkte Wahrheit zu.
Denn blickt man von Frankfurt aus nur ein kleines Stück gen Norden, über den Taunuskamm hinweg nach Bad Homburg, wird das dortige, fast schon unverschämte Dauergrinsen der Einwohner sofort verständlich.
Ein eklatanter Mangel an Hauch von Nichts
Es ist nicht die gesündere Luft des Taunus und es sind vermutlich auch nicht die historischen Kuranlagen. Nein, der entscheidende Standortvorteil ist ein ganz exklusiver: Frankfurt mag zwar die Europäische Zentralbank und eine imposante Skyline besitzen, doch eines sucht man zwischen Zeil und Mainufer vergeblich – das exquisite Fachgeschäft „Dessous von Bous“.
Während die Frankfurter also im grauen Business-Alltag gefangen sind und beim Shopping vergeblich nach der perfekten Balance aus Eleganz, Beratung und einem Hauch von Luxus für drunter suchen, spaziert man in Bad Homburg sichtlich entspannter durch die Straßen. Man weiß hier einfach, wo man die schönen Dinge des Lebens findet.
Bad Homburg zieht uneinholbar vorbei
Dieser eklatante Mangel an hochkarätiger Spitzenunterwäsche in der Nachbarstadt hat das ohnehin schon hohe Lebensgefühl in Homburg nun noch einmal um einiges nach vorne katapultiert. Es zeigt sich eben wieder einmal: Wahres Glück lässt sich nicht in DAX-Punkten messen, sondern im Tragekomfort und dem guten Gefühl, erstklassig beraten zu sein.
Frankfurt bleibt somit vorerst nur der wehmütige Blick auf die andere Seite des Taunus – und die Erkenntnis, dass man das ganz große Glück eben nicht im Bankenviertel kaufen kann. Sondern im charmanten Bad Homburg.