Freyas Spinnhaus

Freyas Spinnhaus Ich färbe mit Pflanzen, Garne, Stoffe, verspinne Wolle, fertige Nadelgebundenes an fertige Handspi

Ein Highlight, das zeigt, wie sehr Wölfchens Glasperlen ihr Handwerk beherrschst! ❤️Du hast zwei Figuren angefertigt – m...
31/08/2026

Ein Highlight, das zeigt, wie sehr Wölfchens Glasperlen ihr Handwerk beherrschst! ❤️

Du hast zwei Figuren angefertigt – mich und meinen Mann – und dabei so viele kleine, liebevolle Details getroffen: die markante Nase meines Mannes, sein Bart, unsere Farben und die Gewandung. Einfach zum Verlieben! 🥰
Liebe Julia damit hast du dich wirklich selbst übertroffen! ❤️
Ich sage von Herzen Danke für diese wunderschönen Arbeiten und für die Liebe zum Detail, die in jeder Figur steckt.
Und eines ist sicher: Der nächste Auftrag kommt bald! 😉✨

2ter Auftrag Hergestellt von Wölfchens Glasperlen GRAB BIRKA 655Rekonstruktion des Perlenbestands aus Grab Birka 655Die ...
31/08/2026

2ter Auftrag Hergestellt von Wölfchens Glasperlen
GRAB BIRKA 655

Rekonstruktion des Perlenbestands aus Grab Birka 655
Die vorliegende Rekonstruktion basiert auf dem archäologischen Befund aus Grab 655 in Birka und verfolgt das Ziel, die überlieferten Glasperlen hinsichtlich Form, Farbe und Ausführung möglichst quellengetreu nachzubilden.
Bei Grab 655 handelt es sich um eine wikingerzeitliche Brandbestattung aus Birka. Insgesamt wurden etwa 47 Glasperlen dokumentiert. Damit zählt das Grab zu den perlenreichen Bestattungen innerhalb des Fundmaterials von Birka. Die Anzahl und Zusammensetzung der Perlen lassen auf einen umfangreicheren Perlenschmuck schließen, erlauben jedoch keine eindeutige Aussage über dessen ursprüngliche Trageweise.
Insbesondere die Anordnung der Perlen sowie die Frage, ob sie zu einer oder mehreren Schmuckeinheiten gehörten, lässt sich anhand des archäologischen Befundes nicht zweifelsfrei rekonstruieren. Aussagen zur ursprünglichen Verwendung und zum konkreten Tragekontext bleiben daher in Teilen hypothetisch.
Grundlage für die Anfertigung bildeten die Angaben und Abbildungen in Birka I sowie die dazugehörigen Tafeln. Die Rekonstruktion orientiert sich dabei so eng wie möglich an den dokumentierten archäologischen Merkmalen. Ziel ist nicht die Darstellung einer vermeintlich eindeutigen historischen Realität, sondern eine nachvollziehbare Annäherung an den überlieferten Befund durch experimentelle handwerkliche Umsetzung.

Meine Aufträge von Wölfchens Glasperlen sind gerade angekommen.Mit soviel Liebe auch verpackt und so eine schöne arbeit ...
31/08/2026

Meine Aufträge von Wölfchens Glasperlen sind gerade angekommen.
Mit soviel Liebe auch verpackt und so eine schöne arbeit die erfahrung spiegelt sich wieder.
Das erste was ich euch zeige
Ist eine Zusammenstellung aus Birka Grab 739
Ausschnitt aus: Holger Arbman, Birka I – Die Gräber, Tafel 122

27/08/2026

.So, gerade erfahren, dass meine Auftragsarbeiten an Perlen auf dem Weg zu mir sind! 🥰✨ Ich freue mich schon riesig darauf! 💖
Die wunderschönen Perlen stammen von Wölfchens Glasperlen – ich liebe ihre Arbeit einfach! 🥰 Jede einzelne Perle ist mit so viel Liebe zum Detail gefertigt. ✨🧶
Falls jemand auf der Suche nach besonderen Glasperlen ist oder sich eine Anfertigung nach Wunsch bzw. nach Fundstück machen lassen möchte, kann ich sie von Herzen empfehlen! ❤️
Ich bin schon sooo gespannt und kann es kaum erwarten, die kleinen Schätze endlich in den Händen zu halten! 😍✨

ᛟ VOM SCHAF ZUR WIKINGER-TUNIKA ᛟDer Weg von der Wolle zum Kleidungsstück„Bevor ich zur Tunika wurde, war ich ein Schaf....
09/08/2026

ᛟ VOM SCHAF ZUR WIKINGER-TUNIKA ᛟ

Der Weg von der Wolle zum Kleidungsstück
„Bevor ich zur Tunika wurde, war ich ein Schaf.“
Ich gehörte zu den alten nordischen Kurzschwanzschafen. Diese Schafe waren klein bis mittelgroß, robust und genügsam und konnten mit dem rauen Wetter des Nordens gut zurechtkommen. Zu dieser alten Gruppe gehören beispielsweise verschiedene nordische Landschafrassen. Auch das Ouessantschaf aus Frankreich gehört zu den alten Kurzschwanzschafen und ist für seine Robustheit bekannt.
Mein Fell war mein natürlicher Schutz vor Kälte, Wind und Regen. Für die Menschen war meine Wolle gleichzeitig ein wichtiger Rohstoff. Sie wurde für Kleidung, Decken und andere Textilien verwendet.
Doch bevor aus meiner Wolle eine Tunika werden konnte, lag noch viel Arbeit vor den Menschen.
Von der Wolle zum Garn
Nach der Schur wurde die Rohwolle gewaschen, getrocknet und sorgfältig sortiert. Schmutz, Pflanzenreste und ungeeignete Fasern wurden entfernt. Je nach gewünschter Qualität wurden die passenden Wollfasern ausgewählt.
Anschließend wurde die Wolle mit einer Handspindel versponnen. Dabei entstand aus den einzelnen Fasern ein langer, stabiler Wollfaden.
Das Spinnen war reine Handarbeit und entsprechend zeitaufwendig. Für das Garn einer einzigen Tunika konnten viele Dutzend Stunden Arbeit notwendig sein.
Aus meinem Fell war nun Garn geworden.
Vom Garn zum Stoff – der Gewichtswebstuhl
Nun kam der Gewichtswebstuhl zum Einsatz, ein senkrecht stehender Webstuhl, wie er bereits in der Wikingerzeit verwendet wurde.
Die Kettfäden wurden senkrecht am Webstuhl aufgespannt. An ihrem unteren Ende hingen Webgewichte, meist aus Stein oder gebranntem Ton. Diese hielten die Kettfäden straff.
Der Weber führte den Schussfaden von einer Seite zur anderen durch die Kette. Reihe für Reihe entstand so ein Stück Wollstoff.
Die Arbeit am Gewichtswebstuhl erforderte viel Zeit und Geschick. Jeder Meter Stoff wurde von Hand hergestellt.
Für eine knie- bis oberschenkellange Wikinger-Tunika benötigte man ungefähr 2 bis 3 Meter gewebten Wollstoff. Die genaue Menge hing von der Körpergröße, dem Schnitt und vor allem von der Webbreite des Gewichtswebstuhls ab.
Historische Wollstoffe konnten je nach Qualität ungefähr 200 bis 400 Gramm pro Quadratmeter wiegen. Ein feinerer Stoff war leichter, während ein dichter und schwerer Wollstoff besonders warm und widerstandsfähig war.
Als grobe Größenordnung können für eine Tunika etwa 1 bis 1,5 Kilogramm Wolle angesetzt werden. Dabei handelt es sich um eine Näherung, denn Wollqualität, Ausbeute, Garnstärke und Stoffgewicht konnten erheblich variieren.
Vom Stoff zur Tunika
Nun wurde der kostbare Stoff zugeschnitten.
Die wichtigsten Teile waren:
Vorderteil
Rückenteil
Ärmel
Geren, also dreieckige Stoffkeile für die seitliche Erweiterung
Die Geren machten die Tunika nach unten weiter und sorgten für einen beweglichen, schwingenden Saum. Gleichzeitig konnte durch diese Schnitttechnik der Stoff im oberen Bereich sparsam eingesetzt werden.
Auch beim Zuschnitt musste sorgfältig gearbeitet werden. Wolle war wertvoll, denn hinter jedem Stück Stoff standen viele Stunden Arbeit.
Danach wurden die einzelnen Teile von Hand zusammengenäht. Dafür konnten Woll- oder Leinenfäden verwendet werden.
Und so endete meine Reise:
Aus dem Schaf wurde Wolle.
Aus der Wolle wurde Garn.
Aus dem Garn wurde auf dem Gewichtswebstuhl Stoff.
Aus dem Stoff wurde eine Tunika.
Wie viel Arbeit steckt in einer Tunika?
Wenn heute jemand eine Wikinger-Tunika trägt, sieht man zunächst nur das fertige Kleidungsstück.
Doch darin steckt weit mehr:
Das Schaf musste gehalten und geschoren werden.
Die Wolle musste gewaschen und sortiert werden.
Die Fasern mussten versponnen werden.
Das Garn musste am Gewichtswebstuhl verwebt werden.
Der Stoff musste zugeschnitten und vernäht werden.
Vom Tier bis zum fertigen Kleidungsstück vergingen deshalb viele Stunden sorgfältiger Handarbeit.
Ich war einmal ein robustes Schaf im Norden.
Dann wurde meine Wolle zu Garn, mein Garn zu Stoff und mein Stoff schließlich zu einem Kleidungsstück.
Vom Schaf zur Wolle.
Von der Wolle zum Garn.
Vom Garn zum Stoff.
Vom Stoff zur Tunika.
So wurde aus einem Teil meines Fells ein Stück Wikingerzeit.om Schaf zur Wikinger-Tunika

Der Weg von der Wolle zum Kleidungsstück
„Bevor ich zur Tunika wurde, war ich ein Schaf.“
Ich gehörte zu den alten nordischen Kurzschwanzschafen. Diese Schafe waren klein bis mittelgroß, robust und genügsam und konnten mit dem rauen Wetter des Nordens gut zurechtkommen. Zu dieser alten Gruppe gehören beispielsweise verschiedene nordische Landschafrassen. Auch das Ouessantschaf aus Frankreich gehört zu den alten Kurzschwanzschafen und ist für seine Robustheit bekannt.
Mein Fell war mein natürlicher Schutz vor Kälte, Wind und Regen. Für die Menschen war meine Wolle gleichzeitig ein wichtiger Rohstoff. Sie wurde für Kleidung, Decken und andere Textilien verwendet.
Doch bevor aus meiner Wolle eine Tunika werden konnte, lag noch viel Arbeit vor den Menschen.

Von der Wolle zum Garn
Nach der Schur wurde die Rohwolle gewaschen, getrocknet und sorgfältig sortiert. Schmutz, Pflanzenreste und ungeeignete Fasern wurden entfernt. Je nach gewünschter Qualität wurden die passenden Wollfasern ausgewählt.
Anschließend wurde die Wolle mit einer Handspindel versponnen. Dabei entstand aus den einzelnen Fasern ein langer, stabiler Wollfaden.
Das Spinnen war reine Handarbeit und entsprechend zeitaufwendig. Für das Garn einer einzigen Tunika konnten viele Dutzend Stunden Arbeit notwendig sein.
Aus meinem Fell war nun Garn geworden.

Vom Garn zum Stoff – der Gewichtswebstuhl
Nun kam der Gewichtswebstuhl zum Einsatz, ein senkrecht stehender Webstuhl, wie er bereits in der Wikingerzeit verwendet wurde.
Die Kettfäden wurden senkrecht am Webstuhl aufgespannt. An ihrem unteren Ende hingen Webgewichte, meist aus Stein oder gebranntem Ton. Diese hielten die Kettfäden straff.
Der Weber führte den Schussfaden von einer Seite zur anderen durch die Kette. Reihe für Reihe entstand so ein Stück Wollstoff.
Die Arbeit am Gewichtswebstuhl erforderte viel Zeit und Geschick. Jeder Meter Stoff wurde von Hand hergestellt.

Für eine knie- bis oberschenkellange Wikinger-Tunika benötigte man ungefähr 2 bis 3 Meter gewebten Wollstoff. Die genaue Menge hing von der Körpergröße, dem Schnitt und vor allem von der Webbreite des Gewichtswebstuhls ab.
Historische Wollstoffe konnten je nach Qualität ungefähr 200 bis 400 Gramm pro Quadratmeter wiegen. Ein feinerer Stoff war leichter, während ein dichter und schwerer Wollstoff besonders warm und widerstandsfähig war.
Als grobe Größenordnung können für eine Tunika etwa 1 bis 1,5 Kilogramm Wolle angesetzt werden. Dabei handelt es sich um eine Näherung, denn Wollqualität, Ausbeute, Garnstärke und Stoffgewicht konnten erheblich variieren.

Vom Stoff zur Tunika
Nun wurde der kostbare Stoff zugeschnitten.
Die wichtigsten Teile waren:
Vorderteil
Rückenteil
Ärmel
Geren, also dreieckige Stoffkeile für die seitliche Erweiterung
Die Geren machten die Tunika nach unten weiter und sorgten für einen beweglichen, schwingenden Saum. Gleichzeitig konnte durch diese Schnitttechnik der Stoff im oberen Bereich sparsam eingesetzt werden.
Auch beim Zuschnitt musste sorgfältig gearbeitet werden. Wolle war wertvoll, denn hinter jedem Stück Stoff standen viele Stunden Arbeit.
Danach wurden die einzelnen Teile von Hand zusammengenäht. Dafür konnten Woll- oder Leinenfäden verwendet werden.

Und so endete meine Reise:
Aus dem Schaf wurde Wolle.
Aus der Wolle wurde Garn.
Aus dem Garn wurde auf dem Gewichtswebstuhl Stoff.
Aus dem Stoff wurde eine Tunika.
Wie viel Arbeit steckt in einer Tunika?
Wenn heute jemand eine Wikinger-Tunika trägt, sieht man zunächst nur das fertige Kleidungsstück.
Doch darin steckt weit mehr:
Das Schaf musste gehalten und geschoren werden.
Die Wolle musste gewaschen und sortiert werden.
Die Fasern mussten versponnen werden.
Das Garn musste am Gewichtswebstuhl verwebt werden.
Der Stoff musste zugeschnitten und vernäht werden.
Vom Tier bis zum fertigen Kleidungsstück vergingen deshalb viele Stunden sorgfältiger Handarbeit.

Ich war einmal ein robustes Schaf im Norden.
Dann wurde meine Wolle zu Garn, mein Garn zu Stoff und mein Stoff schließlich zu einem Kleidungsstück.
Vom Schaf zur Wolle.
Von der Wolle zum Garn.
Vom Garn zum Stoff.
Vom Stoff zur Tunika.
So wurde aus einem Teil meines Fells ein Stück Wikingerzeit.

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09/08/2026
25/02/2026

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag

Heute habe ich dieses wunderschöne alte Spinnrad von einer sehr geschätzten Freundin, Sigrid Abels , abgeholt, da sie in...
23/02/2026

Heute habe ich dieses wunderschöne alte Spinnrad von einer sehr geschätzten Freundin, Sigrid Abels , abgeholt, da sie in die Bretagne umzieht. Ich wünsche ihr für diesen neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute.

Frohe Weihnachten und ein warmes neues Jahr!Ich bedanke mich herzlich für euer Vertrauen und die schöne Zusammenarbeit.M...
25/12/2025

Frohe Weihnachten und ein warmes neues Jahr!
Ich bedanke mich herzlich für euer Vertrauen und die schöne Zusammenarbeit.
Mögen die Feiertage so wohlig sein wie ein handgestricktes Lieblingsstück – voller Wärme, Ruhe und Inspiration.
Für das neue Jahr wünschen ich euch viele kreative Ideen, gutes Gelingen bei allen Projekten und natürlich stets den richtigen Faden in der Hand.
Herzliche Weihnachtsgrüße
Eure Freyas Spinn&Färberhaus

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Eilionor
Cologne

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