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24/06/2022

❤️‍🔥
Ich gebe am 15.07.22 mein ProfiDebüt in Wuppertal. Mein letzter (Amateur) Kampf ist über ein Jahr her und ich MUSS wieder in den Ring 💪🏻😅
Ich habe Lust weiter richtig Gas zu geben und bin gespannt was die nächsten Jahre noch so für mich bereit halten 🙏🏻 auf geht’s 👊🏻
Sarah Alexandra Scheurich

Tickets gibt’s hier:

https://www.eventim.de/event/legacy-boxing-series-intl-fight-night-w-austin-trout-ramona-graeff-more-historische-stadthalle-wuppertal-15398405/

🙌🏻
📸 💜🙏🏻

eine Sportlerin hat Deutschland 2022 Berufsverbot, weil alte Männer und ehemalige DDR Funktionäre keine Kritik vertragen
09/04/2022

eine Sportlerin hat Deutschland 2022 Berufsverbot, weil alte Männer und ehemalige DDR Funktionäre keine Kritik vertragen

Kampfsport Athleten Deutschland fordert unverzügliche Kader-Perspektive für Sarah Scheurich Sarah Scheurich ist eine erfolgreiche Boxerin – doch nach acht Jahren im Bundeskader lässt der Verband sie dort nicht mehr trainieren und starten. Ohne Begründung. Der Verein Athleten Deutschland setzt ...

23/09/2021

Aktuell haben sich neben vielen Promis auch drei Bundestagsparteien in unserem Kampf für ein frauenfreundliches, demokratisches Boxen eingereiht. Wir bedanken uns bei den LINKEn, bei den Grünen und auch bei der FDP. Ohne Eure Hilfe würden wir es nicht schaffen. Hier das aktuelle Statement Der LINKEN:

Sehr geehrte Frau Scheurich,

für Ihren offenen Brief danke ich Ihnen sehr herzlich.

Ich bewundere Ihren Mut, auch außerhalb des Boxringes. Und Sie haben als Spitzensportlerin und Mitglied einer Sportfördergruppe auch einen Anspruch auf Unterstützung durch die Bundespolitik.

Wir hatten in den vergangenen Monaten leider mehrere Sportverbände, die nicht durch hervorragende sportliche Leistungen, sondern durch skandalöse Vorfälle, Machtmissbrauch und auch sexualisierte Gewalt in die Schlagzeilen kamen. Mit dem Turnverband und dem Eisschnelllaufverband haben sich die Koalitionsfraktionen ausführlich, zum Teil in einer unsäglichen, vorverurteilender Art und Weise, beschäftigt. Nicht aber mit den Vorfällen im Boxsportverband, obwohl ich als Vertreter der LINKEN mehrfach gefordert hatte, dass sich das für den Sport zuständigen Bundesinnenministerium wie auch der Sportausschuss damit detailliert unter Einbeziehung der Betroffenen befasst. Zu den Corona-Vorfällen vor einem Jahr hatten wir auch eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt (Drucksache 19/25570).

In Ihrem Brief beklagen Sie und die Mitzeichnenden, dass es für sie keine Lobby gibt. Das ist eine sehr harte Kritik, die ich angesichts meiner Aktivitäten nur zum Teil akzeptieren kann.

Bereits im Zusammenhang mit den Corona-Vorfällen wurden unverholen Drohungen gegen Sie ausgesprochen; ich verweise hier noch einmal auf unsere Kleine Anfrage. Trotz meiner Aufforderung ist das Bundesinnenministerium hier nicht aktiv geworden, selbst nachdem nun schon die zweite Athletensprecherin im Boxsportverband das Handtuch geworfen hat.

Bei aller "Autonomie des Sports" – auch ich habe inzwischen den dringenden Verdacht, dass beim Deutschen Boxsportverband wie auch bei manchen Landesverbänden einiges im Argen liegt und die Verbandsspitzen dabei Teil des Problems sind. Deswegen müssen aus meiner Sicht nach der Bundestagswahl der neue Sportausschuss, die oder der künftige Sportminister/in sowie auch der DOSB und Athleten Deutschland e.V. sich intensiv mit dem Verband und den im Raum stehenden Vorwürfen beschäftigen.

Der Sportausschuss tagte wegen der zu Ende gehenden Wahlperiode letztmalig am 23. Juni 2021 und war coronabedingt in den vergangenen Monaten nur eingeschränkt handlungsfähig. Auch waren für mich direkte Kontakte mit den Vertretern des Sports nicht in dem Maße möglich, wie es wünschenswert und eigentlich notwendig gewesen wäre.

Nach der Bundestagswahl wird es erfahrungsgemäß noch einige Zeit dauern, bis die Konstituierungsphase abgeschlossen ist, die Ausschüsse (also auch der Sportausschuss) gebildet sowie die Themen & Funktionen innerhalb der Fraktionen verteilt sind und der Bundestag wieder richtig arbeitsfähig ist. Es wäre also nicht redlich, Ihnen kurzfristige Maßnahmen in Aussicht zu stellen.

Ich kandidiere wieder für den Bundestag und hoffe im Fall meiner Wiederwahl, auch künftig für DIE LINKE die Sportpolitik machen zu dürfen.

Mein Vorschlag ist, mit Ihnen, den Mitzeichnenden und weiteren Personen Ihrer Wahl ein Gespräch im November/Dezember 2921 im Bundestag oder an einem Ort Ihrer Wahl durchzuführen. Dort können wir dann auch weitere Aktivitäten besprechen, damit der Deutsche Boxsportverband für Sie und andere wieder die Heimat wird, in der man mit Freude und Erfolg Sport treiben kann.

Selbstverständlich stehen ich oder mein Mitarbeiter André Nowak auch kurzfristig für ein persönliches Gespräch mit Ihnen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. André Hahn

PS: Bitte leiten Sie meine Antwort an die Mitzeichnenden weiter, sie können mein Schreiben selbstverständlich auch öffentlich machen.
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Dr. André Hahn, MdB (DIE LINKE)
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Das schaffst Du!!!
21/09/2021

Das schaffst Du!!!

Der Deutscher Boxsport-Verband e.V. verbreitet seit Monaten Unwahrheiten über mich. Ich habe ihn aufgefordert diese zu belegen. Dies hat der DBV abgelehnt und erklärt, dass er seine verleumderischen Aussagen nur vor Gericht belegen wird. Genau das werde ich jetzt vom DBV erzwingen.

16/08/2021

Heute ist DER SPIEGEL kaufen erste Boxer*innenpflicht

12/08/2021

Wir sprechen mit der Boxerin Sarah Scheurich über die frauenfeindlichen und diskriminierenden Zustände im deutschen Boxsport und ihren offenen Brief.

04/08/2021

Das deutsche olympische Boxen am Scheideweg

Mein Name ist Sarah Scheurich, ich bin olympische Boxerin und die erste Frau die in Deutschland an einer Sportschule Boxen trainiert hat. Ich bin amtierende Deutsche Meisterin, habe eine Vielzahl internationaler Medaillen geholt und stehe aktuell auf Platz 20 der Weltrangliste. Sport war für mich immer mehr als eine reine Körperübung. Dass es bei Sport auch um Werte, Ideale und Charaktereigenschaften geht, steht für mich an erster Stelle. Gerade als Frau in einer „Männersportart“ bekam ich den überall präsenten Chauvinismus und Sexismus zu spüren. Für mich als Frau, die immer aufrichtig durchs Leben gehen will, bleibt nur der Weg „zu sagen was ist“.

Zu sagen, dass die Strukturen im deutschen Boxen leistungs/ und frauenfeindlich sind, zu sagen, dass sexualisierte Gewalt von verbalen Angriffen bis hin zu körperlichen Übergriffen in deutschen Box-Clubs vorkommen. Wichtig auch, zu sagen, dass auf vielerlei, mehr oder weniger subtile Art, das Grundrecht der Meinungsfreiheit eingeschränkt wird, zu sagen, dass es im Deutschen Boxsportverband, auch auf Grund der vorhandenen Abhängigkeitsverhältnisse, keine demokratische Mitbestimmung der Sportler*innen gibt. Im Gegenteil haben wir es mit Strukturen zu tun, die ein absolut undemokratischen und intransparenten Führungsstil befördern, der von außen her nur als willkürlich bezeichnet werden kann.

Frauen, die im Deutschen Olympischen Boxen ihre Stimme erheben, von ihrem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch machen, gelten als „unführbar“, das Arbeiten mit ihnen wird vom DBV Vorstand, wie für „Trainer und Betreuer“ als „unzumutbar“ bezeichnet. Es gipfelt in der Aussage, dass diese Trainer und Betreuer vor den Sportlerinnen beschützt werden müssten. Daraus resultierend sind von Mobbing angefangen bis hin zum Beenden der Karriere alle Möglichkeiten der Repressalien möglich und. Ausgenutzt wird dabei die Abhängigkeit der Sportler*innen von ihrer finanziellen Förderung. Diese Abhängigkeit wird vom DBV-Vorstand als Druckmittel eingesetzt. Das geht soweit, dass Eltern volljähriger Sportler*innen angerufen und unter Druck gesetzt werden und sogar Trainer oder andere Sportler, die sich diesem vom DBV inoffiziell ausgerufenen Bann nicht unterwerfen und weiter mit diesen Sportler*innen arbeiten, mit Repressalien bis hin zur Kündigung rechnen können.

Leider muss ich konstatieren, dass es für betroffen Sportler*innen keine Lobby, also keine Hilfe gibt. Es existiert keine unabhängige Athletenvertretung, die Frauenbeauftragte reagiert nicht auf Anfragen und wurde nie durch Boxerinnen legitimiert. Der Ombudsmann des DBV erklärte ausdrücklich, dass er nur die Interessen des DBV vertritt, Sportfördergruppe der Bundeswehr, BMI und DOSB berufen sich auf die „Autonomie des Sportes“ und behaupten, nichts tun zu können. Auch die Anrufung des Sportausschusses des Bundestages brachte keine Hilfe. Einzig die Vereinigung Athleten Deutschland e.V. und die Sporthilfe versuchen zu helfen. Wir haben es hier leider mit demokratiefreien Räumen zu tun.

Ich appelliere an Sie, mit uns zusammen diese sportfeindlichen Zustände zu beseitigen. Ich bin der Überzeugung, dass alle Institutionen, die diesen Verband finanzieren (DOSB, BMI, Sporthilfe, Bundeswehr etc.) eine originäre Verpflichtung haben, darauf zu achten, dass ihre Gelder und ihre Dienstleistungen, die ja von Steuerzahler*innen stammen, ausschließlich für den Aufbau demokratischer Strukturen verwendet werden.

Sie haben Verantwortung für die Sportler*innen!

Ich bitte auch alle um Hilfe, die Kraft ihrer Position eine Stimme haben, die gehört wird, Politiker*innen, die sich aktuell hinter der Autonomie des Sports verstecken. Liebe Politiker*innen, die Autonomie des Sports ist kein Maulkorb. Niemand hindert Sie daran zu sagen, was ist und sich öffentlich zu positionieren, ich denke Sie sind dazu verpflichtet.

Helfen Sie uns, den Deutschen Boxsportverband zu einem für Frauen und Männer attraktiven, diskriminierungsfreien Verband zu machen, der den Werten des Sports wie Gerechtigkeit und Fairness gerecht wird. Helfen Sie uns Strukturen echter Mitbestimmung und Teilhabe zu etablieren, helfen Sie uns, dass alle Athlet*innen den Sport im Deutschen Boxen frei, unabhängig und ohne Angst ausüben können. Sie haben Verantwortung und die Möglichkeit dieser Verantwortung gerecht zu werden.

PS.: Ich habe bewusst als Einzelperson geschrieben und darauf verzichtet, ins Detail zu gehen und konkrete Missstand-Erfahrungen zu schildern. Wir sind aber bereit, bei Interesse, konkrete Vorfälle, Situation zu schildern und zu belegen. Gern erzählen wir von unserem Kampf gegen Windmühlen, den viele von uns nicht ohne Blessuren überstanden haben. Eine weitere Quelle für Ihre Recherche können die vielen Medienberichte sein, die über unseren Kampf in allen großen Zeitungen und im Rundfunk publiziert wurden.

Sarah Alexandra Scheurich, ehemals Boxnationalmannschaft, ehemals Athlentensprecherin, Begründerin von – gegen sexualisierte Gewalt und Belästigung im Sport
Tasheena Hettel (Buga), ehemals Boxnationalmanschaft
Julia Irmen, ehemals Boxnationalmanschaft
Ramona Graeff, ehemals Boxnationalmanschaft
Azize Nimani, ehemals Boxnationalmanschaft
Kastriot Sopa, ehemals Boxnationalmanschaft
Manfred Schumann, ehemals Präsident Niedersächsischer Boxverband, mehrfacher Medaillengewinner bei olympischen Spielen
Dr. Horst-Peter Strickrodt, Fachanwalt für Sportrecht, ehemaliger Sportdirektor des DBV

ohne Worte
29/07/2021

ohne Worte

+++DBV verhängt Haushaltssperre+++ Festlegung Haushaltssperre außerordentlicher Haushalt+++

17/07/2021

Leistungssport mit psychischen Handicaps. Mittelgewichtsboxerin clincht nicht nur im Ring – bisweilen gegen die Verbandspolitik für Athletenrechte. Ein Gespräch mit Sarah Scheurich • Foto: Jendrik Wichels / Pinkstinks

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