Bei den Designerinnen Teresa Gaschler und Lourdes Schulz ist es so. Das spürt schnell jeder, der ihre Workshops besucht. Bei „Create in Circles“ teilen die zwei kreativen Freundinnen mit ansteckender Begeisterung Wissen und Ideen. Stempel aus Resthölzern bauen und verblüffende grafische Motive zaubern? Mit Makramee aus bunten Baumwollbändern ein altes Weck-Glas verzaubern? Jeder Teilnehmer kann er
fahren, wie befriedigend es ist, mit den eigenen Händen ein ganz individuelles Designobjekt entstehen zu lassen. Teresa und Lourdes sind sich einig: „Man macht Yoga, um den Alltag abzuschütteln. Aber auch diese Art von Arbeit hat etwas Entspannendes, fast schon Meditatives.“
Neues kennenlernen, gemeinsam alte Techniken wiederentdecken – bei „Create in Circles“ geht es immer auch um Austausch. In geselliger Runde und inspirierendem Ambiente: Die kleine Werkstatt mit Arbeitsplätzen, Nähmaschine und liebevoll zusammengetragener Bibliothek befindet sich in Teresas Hutmacher-Atelier in der „Koppel 66“, dem renommierten „Haus für Kunst & Handwerk“ an der Langen Reihe. Und weil den studierten Produktdesignerinnen das Thema Nachhaltigkeit so wichtig ist, greifen sie besonders gern auf vorhandene Materialien zurück. „Man muss nicht immer alles neu kaufen. Lieber neu entdecken und gestalten“, finden die zwei Frauen, die diese Überzeugung selbst schon gelebt haben, lange bevor das Wort „Upcycling“ überhaupt modern wurde.
„Die Freiheit, immer wieder anderes auszuprobieren“ – das ist es, was die „Create in Circles“-Gründerinnen an ihren Berufen lieben. Ihre leichteste Herausforderung? Immer wieder neue spannende Themen anzubieten.