Studio tūt

Studio tūt Wir bieten gestalterische Lösungen. Wir konzipieren und layouten Printprodukte von Büchern, über Kataloge, bis zu Flyern.

Wir, Fenna Johanna Flucke und Tinoosh Kiyani-Razi, stehen für Kreativität, Feingefühl und ästhetisches, ansprechendes Design. Tūt markiert den Anfang unserer Geschichte. Es ist die Versprachlichung des persischen Wortes für Maulbeere, entstanden aus der Bitte einen Maulbeerbaum aus dem Iran mit nach Deutschland zu bringen. Inzwischen ist aus dieser eine produktive und kreative Freundschaft erwachs

en. In ihrer Funktion schlägt das persische Wort in lateinischen Buchstaben, so wie unser Bund, eine Brücke von einer Kultur zur anderen. Nach vielen gemeinsamen Projekten während unseres Studiums an der Muthesius Kunsthochschule haben wir uns in einem Büro im Königsweg in Kiel zusammengeschlossen. Wir bieten gestalterische Lösungen für Künstler, Galerien und Verlage, erstellen Buchkonzepte, layouten, designen Einladungen, Flyer, künstlerische Inszenierungen, Kataloge und andere Printprodukte. Dabei können wir Sie bei Projekten für den deutschen, persischen, arabischen und englischen Sprachraum unterstützen. Wir stehen bereit, wenn Sie Hilfe für gestalterische Ideen und Konzepte, kurzfristig weitere Arbeitskraft oder sonstige Unterstützung benötigen.

Liebe Leute, kommt am Samstag zu unserer Finissage! Wir freuen uns mit euch auf unserer Ausstellung anzustoßen✨📚✨
10/01/2019

Liebe Leute, kommt am Samstag zu unserer Finissage! Wir freuen uns mit euch auf unserer Ausstellung anzustoßen✨📚✨

Am Samstag den 12.01. um 18 Uhr findet die Finissage der Ausstellung »Die Gestaltung der Maulbeeren« von studio tūt in der Gallery Cube+ statt. Fenna und Tinoosh lesen für Euch aus den geschlossenen Innenräumen und öffentlichen Seiten des Gedichtbands von Sanaz Zaresani. Zaresani hat ihre persisch geschriebenen Gedichte und deren deutsche Übersetzungen in zwei getrennten Bänden im Exil in Deutschland veröffentlicht.

In »Die Geschicklichkeit begrenzter Buchstaben« sind beide Versionen ihrer Gedichte künstlerisch inszeniert in einem Gedichtband zusammengefasst.

Wir freuen uns auf Euch!
studio tūt & Gallery Cube+

Der Künstler und Dokumentarfilmer Reza Ghadyani begleitete in seiner Heimat, dem Iran, sieben Jahre lang eine Bakhtiari ...
19/01/2018

Der Künstler und Dokumentarfilmer Reza Ghadyani begleitete in seiner Heimat, dem Iran, sieben Jahre lang eine Bakhtiari Nomadenfamilie auf ihrer jeweils dreimonatigen Reise.
In einem Jahr wird seine Kamera am Anfang der Wanderung zerstört und er muss diese ohne die Filmarbeit weiterführen. Durch diesen Vorfall kommt er von hinter der Kamera zu einem aktiveren Miteinander und zu neuen Erfahrungen, die ihm seine Filmarbeit zuvor nicht erlaubten.
Das Heft besteht aus drei Teilen: einem Heft in deutscher Sprache, einer persischen Version und einer doppelseitigen Abbildung des Tschukha, einer aus Ziegenhaar gewebten Weste des Stammes.

Was sind die persischen Buchstaben? Wie geht jemand mit einer fremden Schrift um? Wie setzt er diese zusammen? Diese Fra...
19/01/2018

Was sind die persischen Buchstaben? Wie geht jemand mit einer fremden Schrift um? Wie setzt er diese zusammen?
Diese Fragen bilden die Grundlage der Plakat-Reihe »Das ist Iran«. Als erster Schritt der Arbeit wurde den Teilnehmern per Email ein Indesign-Dokument zugesandt, in dem die Schriftzeichen des persischen Satzes »Das ist Iran« fragmentiert und ungeordnet zusammengesetzt worden sind. Im zweiten Schritt ging es um die selbstreferentielle Frage nach der eigenen Vorstellung von dem Land Iran.
Die Texte wurden abschließend unter den jeweiligen Entwürfen auf die 63x88 cm großen Plakaten gesetzt.

Antworte stündlich und über ein paar Tage auf die Frage: »Wie geht es dir?« Schreibe jeweils so viel, wie du mitteilen m...
19/01/2018

Antworte stündlich und über ein paar Tage auf die Frage: »Wie geht es dir?« Schreibe jeweils so viel, wie du mitteilen möchtest; Sei es eine Seite, ein Satz oder nur ein Wort. 5 Autoren führten über mehrere Wochen diese Aufgabe aus. Sie kommen aus verschiedenen Gebieten Deutschlands und beschäftigen sich tagtäglich mit Dingen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das Experiment zielte darauf ab etwas Fremdes von den, der Herausgeberin bekannten, Autoren zu erfahren. Die Beiträge erwiesen sich jedoch trotz der Unterschiedlichkeit der Autoren als erstaunlich homogen und wenig fremd.
Die Gestaltung des Heftes nimmt diese Homogenität auf und übersetzt sie in einen gleichförmigen grauen Textblock, welcher ununterbrochen über mehrere Seiten führt.

Gefördert durch das Stipendium der Senatskanzlei Berlin für New York »tingelt« Raffael Rheinsberg im Sommer 1983 mit ei...
19/01/2018

Gefördert durch das Stipendium der Senatskanzlei Berlin für New York »tingelt« Raffael Rheinsberg im Sommer 1983 mit einem Handkarren durch
die Geometrie Manhattans und trägt gesammelte Dinge in sein temporäres
Zuhause: ein kleines Gastatelier in dem Gebäude der ehemals ersten Grundschule
von Long Island City. 100 dieser Objekte frottagiert er wie beiläufig in ein kleines Notizbuch und vermerkt darunter den Fundort.
Diese Faltheft thematisiert seine New York Reise anhand der Frottagen des Skizzenbuches. Es ist im gefalteten Zustand wie das Buch selbst aufgebaut und zeigt die erste Seite und eine Beispiel-Frottage. Rückseitig sind alle 100 Frottagen, wie ein Straßennetz anmutend, mit den zugehörigen
Straßennamen abgedruckt.

Die namenlose Ich-Erzählerin des Romans Malina von Ingeborg Bachmann ist in ihrer Liebe auf der Suche nach bekömmlichen ...
09/11/2017

Die namenlose Ich-Erzählerin des Romans Malina von Ingeborg Bachmann ist in ihrer Liebe auf der Suche nach bekömmlichen Glück zum Schutz vor ihrem universalem Unglück. In der Erzählung wird die Dreiecksbeziehung der sensiblen Protagonistin mit zwei Männern, Ivan und Malina, und ihr gemeinsames krampfhaftes Leben thematisiert. Dabei werden autobiografische Züge der Autorin in dem Roman aufgewiesen. Malina wird später als der männliche Teil des weiblichen Ichs, in dessen Hintergrund die Herrschaft ihres lüsternen Vaters steht, gedeutet.
Der Romans ist aus mehreren Umschläge aus dünnen Papier, wie für die Innenseiten des Buches, gestaltet. Sie symbolisieren sowohl die leidenschaftliche Suche der Protagonistin nach Schutz und Glück in ihrem Leben, als auch die mehrschichtigen Szenerien des Romans.

Der Autor Wolfgang Bächler hat über mehrere Jahre direkt nach dem Aufwachen seine Träume dokumentiert. Als Kriegsvetera...
09/11/2017

Der Autor Wolfgang Bächler hat über mehrere Jahre direkt nach dem Aufwachen seine Träume dokumentiert. Als Kriegsveteran des zweiten Weltkrieges, mehrfach verletzt und in Gefangenschaft genommen, sind seine Träume erfüllt von Schmerz und verstörenden Erlebnissen. An vielen Stellen erwächst in dem Leser das Gefühl, als ob die Texte niemals für die Aussenwelt gedacht waren. Um die Flüchtigkeit des Traums und die zer- und verstörenden Inhalte optisch zu unterstützen sind die Texte gefaltet und somit selbst teilweise unleserlich gemacht. Die Verwendung eines gekalkten Kunststoffes als Papier für die Innenseiten erzeugt Unbehagen und verstärkt beim Leser den Eindruck in etwas zu Intimes und Persönliches eingedrungen zu sein.

In dem Roman »Hirngespinste« aus dem Jahr 1984 schildert der Autor J. Bernlef in einer mimetischen Darstellung, aus der ...
29/10/2017

In dem Roman »Hirngespinste« aus dem Jahr 1984 schildert der Autor J. Bernlef in einer mimetischen Darstellung, aus der Sicht des an Alzheimer erkrankten Maarten Klein, den Verlauf der Krankheit.
In der Neugestaltung wird, durch das allmähliche Auflösen der Seiten und des Schriftbildes, den Zerfall der Identität und des Sprachvermögens der Hauptperson inszenierte. Die Innenseiten bestehen aus einem Spektrum von Papier verschiedener immer niedriger werdender Grammaturen. Dieser Verlauf führt das Fortschreiten der Krankheit schleichend an den Leser heran. Ihm wird so ein unterschwelliger haptischer Eindruck des Verfalls gegeben. Das Schriftbild wird auf den letzten Seiten aufgebrochen, bis einige leere Seiten folgen und das Ende der Existenz des Protagonisten ankündigen.

Diese mögliche Buchreihe befasst sich mit dem Werk der Sound-Künstlerin Janet Cardiff. Ihre Arbeiten schaffen die Illusio...
13/10/2017

Diese mögliche Buchreihe befasst sich mit dem Werk der Sound-Künstlerin Janet Cardiff. Ihre Arbeiten schaffen die Illusion mehrerer Realitätsebenen, wodurch der Zuhörer von der Performance mit allen Sinnen absorbiert wird. Dieser Effekt war ausschlaggebend für die Gestaltung der Buchreihe. Die drei Buchcover bestehen jeweils aus gröber werdenden Buchbinderleinen und die Schrift wird mit jedem Buch stark vergrößert, wodurch der Eindruck des Hereinzoomens simuliert wird. Auf den Innenseiten ist der Text in drei Kapitel eingeteilt, die im komplettem Buch parallel nebeneinander laufen, um die verschiedenen Realitätsebenen in Cardiffs Werken zu simulieren.

Der britische Klangforscher hat in den mittleren 70er Jahren das Avantgarde Electro-Trio »Cabaret Voltaire« gegründet u...
13/10/2017

Der britische Klangforscher hat in den mittleren 70er Jahren das Avantgarde Electro-Trio »Cabaret Voltaire« gegründet und baut heute Soundlandschaften. In großen Hallen lässt er Surround-Anlagen anbringen, dabei schafft er Illusionen; Von der Tiefsee, dem Dschungel oder dem Brutplatz eines Adlerhorstes. Er setzt sein Mikrofon an Orte, an denen man mit den Ohren nicht hören kann. Er liebt es Klänge zu entdecken, aufzuzeichnen und sie zu manipulieren.
Die Gestaltung des Buches »Inside the circle of fire« inszeniert seine Suche und seine Entdeckungen in den Soundlandschaften und bringt diese so näher an den Betrachter.

Für ein fiktives zeitgenössischen Architekturmagazin sollte ein Magazincoverund ein dazugehöriges Logo und Erscheinungsbi...
11/10/2017

Für ein fiktives zeitgenössischen Architekturmagazin sollte ein Magazincover
und ein dazugehöriges Logo und Erscheinungsbild erstellt werden.
Der Titel des Magazins ist »Xtent«, von dem englischen Begriff extent, dieser beschreibt thematisch zur Architektur die Begriffe »Ausmaß«, »Ausdehnung« und »Maß«. Mit Bezug auf diese Bedeutung ist ein Logo in einem linearen Stil entstanden. Das Wort »Xtent« ist dabei aus selbst gestalteter Buchstaben gebildet. Es sind vier Covervariante in vier Farben für das Magazin entstanden. Die Titelthemen sind in gleich großen Textblöcke über eine Bildseite verteilt. Das Logo tritt erst in Erscheinung, wenn die schwarz-weiße Bildseite aufgeklappt wird.

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Kiel
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