28/06/2025
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Dieter Hallervorden & Mitstreiter zeigen Kanzler Merz an – wegen „Drecksarbeit“-Zitat
Schauspielerlegende Dieter Hallervorden hat – gemeinsam mit rund 20 Mitstreitern aus Kunst, Kultur und Politik – Strafanzeige gegen Bundeskanzler Friedrich Merz gestellt. Grund: Merz erklärte im ZDF-Interview zu Israels Angriff auf den Iran wörtlich – „Das ist die Drecksarbeit, die Israel macht für uns alle.“
Ein Satz, der nach Einschätzung der Anzeigeerstatter gegen Artikel 26 des Grundgesetzes verstößt – der das Stören des friedlichen Zusammenlebens der Völker unter Strafe stellt.
► Die Aussage sei nicht nur moralisch brandgefährlich, sondern auch politisch brandstiftend.
► Sie erinnere fatal an NS-Vokabular, in dem SS-Massaker wie in Babi Jar als „Drecksarbeit“ verniedlicht wurden.
► Auch wenn der Satz in Kanada fiel, richte er sich offensichtlich an die deutsche Öffentlichkeit – und sei damit juristisch relevant.
Zu den Unterzeichnern zählen u. a.: Dieter Hallervorden, Diether Dehm, Patrik Baab, Andrej Hunko (BSW), Michael von der Schulenburg (BSW) – sowie zahlreiche weitere Künstler, Kabarettisten, Publizisten und Aktivisten.
Die Initiatoren sagen: „Wenn ein deutscher Regierungschef in seiner Vorbildfunktion meint, derart offen und öffentlich gegen Artikel 26 zu verstoßen, könnten sich künftig noch mehr Menschen in Deutschland ermutigt fühlen, Angriffskriege zu propagieren.“
Der Vorwurf: Propaganda für einen Angriffskrieg unter dem Deckmantel der „Verteidigung“. Ein Angriff auf das Grundgesetz, getarnt als Solidarität. Eine Grenze wurde überschritten – Hallervorden und Co. setzen ein deutliches Zeichen:
► Nicht in unserem Namen.
► Kein Krieg von deutschem Boden.
► Keine Sprache der Verharmlosung.