WE RIDE LEIPZIG

WE RIDE LEIPZIG Die Plattform für Leipziger Fahrradkultur. Leipzig zeigt Gesicht aus Liebe zum Rad. Am besten alle.

Auf "WE RIDE LEIPZIG" zeigen die Leipziger_innen ihr Gesicht für die Liebe zum Fahrrad und gegen den verhassten Diebstahl. Also lasst uns anfangen und werdet ein Teil unserer Bike-Community.

„Wenn Lola im August in die Schule kommt, wollen wir morgens gemeinsam mit dem Fahrrad starten. Wenn ich mir allerdings ...
18/08/2025

„Wenn Lola im August in die Schule kommt, wollen wir morgens gemeinsam mit dem Fahrrad starten. Wenn ich mir allerdings vorstelle, dass sie den Weg irgendwann alleine fahren soll, bekomme ich schon Bauchschmerzen – vor allem wegen des Stadtverkehrs und, weil ich merke, wie viel Konzentration die Kinder dafür brauchen. Früh am Morgen, noch mit Schlaf in den Augen, oder am Nachmittag, wenn sie total erschöpft von der Schule zurückkommen. Grundsätzlich ist mein Mann häufiger mit Lola und dem Rad unterwegs. Er legt großen Wert darauf, dass sie auf der Straße fährt und das von Anfang an lernt. Ich selbst merke, dass mir dafür oft die Ruhe und das Urvertrauen fehlen – vor allem, weil meine Sorge so groß ist. Manchmal vergisst sie an der Ampel zu bremsen, fährt mir ins Hinterrad … All das macht es mir schwer, sie morgens mit gutem Gefühl loszuschicken. Was ich auch oft beobachte: Es gibt immer noch viel Unklarheit darüber, wann Kinder auf dem Gehweg fahren dürfen und wann nicht. Häufig beschweren sich Menschen, wenn Lola zu nah an ihnen vorbeifährt – dabei haben Kinder oft ein anderes Nähe-Distanz-Empfinden. Vor allem bei älteren Leuten fällt mir auf, dass wenig Rücksicht auf Kinder genommen wird. Was ich dagegen sehr schön finde: An den Zebrastreifen halten wirklich alle an. Und obwohl wir eigentlich absteigen müssten, wenn wir ihn als Radfahrer*innen überqueren, wird uns oft die Vorfahrt gewährt. Das erlebe ich als sehr rücksichtsvoll. Wir versuchen, Lola nicht mit zu vielen Verkehrsregeln zu überfordern. Stattdessen besprechen wir die Strecke und die wichtigsten Regeln vorher oder im Nachhinein. Leider liegt die gesamte Verkehrserziehung bei den Eltern. Ich hatte das Thema im Kindergarten einmal angesprochen, aber da gab es schlicht keine Kapazitäten. Ich würde mir sehr wünschen, dass es sowohl im Kindergarten als auch in der Vorschule und Schule Angebote zur Verkehrserziehung gibt – nicht nur durch die Eltern, sondern mit Unterstützung von außen. Wenn das Wissen von externen Expert*innen kommt, wie vom ADFC oder der Polizei, wird es auch viel besser angenommen. Eltern als Verkehrslehrer*innen reichen einfach nicht aus.“ – Jenny & Lola

Bei uns war von Anfang an klar: Wir fahren Rad. Mein Partner und ich arbeiten in der Innenstadt. Für uns war das Auto da...
08/07/2025

Bei uns war von Anfang an klar: Wir fahren Rad. Mein Partner und ich arbeiten in der Innenstadt. Für uns war das Auto daher im Alltag nie eine Option – zu unpraktisch, zu wenig Platz. Und ganz ehrlich: Wir waren schon immer Fahrradmenschen. Ob im Alltag oder auf Reisen – wir haben schon so viele Touren gemacht, waren in Spanien unterwegs, in Italien … Fahrradurlaub gehört für uns einfach dazu. Deshalb war auch klar, dass unsere Kinder früh aufs Rad gehören. Neo war super schnell auf dem Laufrad, hat mit zweieinhalb angefangen, mit drei ist er schon richtig gefahren – das erste Mal so richtig auf dem Campingplatz in Italien. Henri hingegen? Der hatte null Interesse. Wirklich gar nicht. Auch heute noch ist er eher das Faultier auf zwei Rädern, während Neo sich gern aufs Bike schwingt. Aber das ist okay – jedes Kind hat eben sein eigenes Tempo. Und die Vorbilder fehlen ja nicht: Fast alle Freund*innen fahren bei uns Fahrrad, wir haben eine richtig große Fahrradcrew. Ich selbst fühle mich auf dem Rad total wohl – es gibt mir Flexibilität, Freiheit, frische Luft. Gerade wenn man im Büro viel sitzt, ist das Fahrrad der perfekte Ausgleich. Einmal kurz durch die Stadt cruisen, Musik oder einen Podcast hören, über eine Brücke fahren, wenn die Sonne scheint … Das ist einfach Lebensqualität. Auch für uns als Familie ist es entspannter, mit dem Rad unterwegs zu sein. Keine stickige Bahn, kein Stau, einfach losrollen – wir fahren selbst bei Wind und Wetter. Klar mache ich mir Gedanken, ob die Kinder irgendwann sicher allein im Straßenverkehr unterwegs sind. Aber ehrlich gesagt: Ich habe ein gutes Gefühl. Neo zum Beispiel guckt genau beim Überqueren der Straße – auch wenn er sonst manchmal ein kleiner Chaot ist. Und unsere Gegend ist relativ entspannt. Was ich mir für Leipzig wünsche? Mehr Platz für Fahrräder – und mehr Flexibilität in der Planung. Es braucht nicht immer sofort die perfekt genormte Lösung. Klar, ein ideal breiter Fahrradweg ist super – aber wenn’s an der Stelle nur schmaler geht, dann lieber so als gar nicht. Was wirklich nervt, sind diese starren Regularien, die jede kreative Lösung im Keim ersticken.“ – Nicole, Neo & Henri

Ich fühle mich im Straßenverkehr eigentlich ziemlich sicher. Ich habe keine großen Bedenken – außer, wenn Smilla zu weit...
02/06/2025

Ich fühle mich im Straßenverkehr eigentlich ziemlich sicher. Ich habe keine großen Bedenken – außer, wenn Smilla zu weit von mir weg ist. Die Strecke von uns zu Hause bis zur S-Bahn ist gut ausgebaut, die fahre ich auch gern mal allein. Mit der S-Bahn sind wir am schnellsten in der Schule. Ich habe auch kein Problem damit, pünktlich zu sein – außer, wenn Buchmesse ist. Dann ist die Bahn total überfüllt und wir kommen kaum rein. Was ich nicht so gut finde, sind die ganzen parkenden Autos überall. Wenn dann noch ein Auto entgegenkommt, wird es richtig eng – und es wird nicht immer Rücksicht genommen. Ich habe auch schon erlebt, dass Leute pampig wurden, weil wir auf dem Gehweg gefahren sind. Da habe ich einfach mit den Augen gerollt und mir gedacht: Es wäre doch eigentlich genug Platz für alle da. Mit dem Klingeln habe ich bisher auch keine guten Erfahrungen gemacht – oft wird das irgendwie falsch verstanden. Ich würde mir wünschen, dass alle ein bisschen mehr Rücksicht aufeinander nehmen und nicht nur straight ihr Ziel erreichen wollen. Die Großen könnten die Kleinen auch mal durchlassen. Nicht so viel Ego und zack, zack! – Emil, Smilla und Jonne

“Es geht auch ohne Ehrgeiz” – Willkommen im Café Cycliste - Graphic Novel von  von  „Dieses Buch ist wie der erste Kaffe...
21/05/2025

“Es geht auch ohne Ehrgeiz” – Willkommen im Café Cycliste - Graphic Novel von

von

„Dieses Buch ist wie der erste Kaffee an einem langsamen Samstagmorgen: warm, ein bisschen wachmachend, ein bisschen tröstlich – und vor allem ehrlich. „Es geht auch ohne Ehrgeiz“ ist kein Manifest gegen Ambitionen, sondern eine zärtlich-zynische Liebeserklärung an alle, die nie so ganz wissen, was sie eigentlich wollen – und das manchmal auch okay finden. Max Julian Otto erzählt in kurzen Comicstrips von einem Leben zwischen Fahrrädern, schlechten Vätern, Selbstzweifeln und dem charmanten Versuch, mit Anfang dreißig irgendwie erwachsen zu werden. Das klingt kitschig, fühlt sich aber eher an wie ein langes Gespräch mit einem alten Freund: einer, der einem gleichzeitig rät, weniger zu wollen – und trotzdem nicht aufzugeben. Es ist ein Buch für Leute, die ein Café eröffnen würden, obwohl Smalltalk eigentlich nicht ihr Ding ist. Für alle, die zu lange ausschlafen und sich dann ärgern, dass der Tag schon rum ist, aber auch nicht genug, um’s beim nächsten Mal anders zu machen. Man kann es in ein paar Stunden durchlesen – und denkt dann doch noch Tage später darüber nach. Weil man sich wiedererkennt, in der Nachdenklichkeit, im Witz, im leisen Trotz, der aus jeder Seite tropft. Fahrräder muss man dafür übrigens nicht mögen. Es reicht, wenn man sich manchmal fragt, ob das jetzt alles gewesen sein soll – und dann doch irgendwie weitermacht. Perfekt zum Verschenken, am besten mit einer Packung Filterkaffee und einem ,Ich musste sofort an dich denken‘.“

Bestellen unter: www.cafecycliste.de

„Luise hat ihr erstes Fahrrad an ihrem vierten Geburtstag bekommen. Uns war wichtig, dass sie früh mit dem Radfahren beg...
20/05/2025

„Luise hat ihr erstes Fahrrad an ihrem vierten Geburtstag bekommen. Uns war wichtig, dass sie früh mit dem Radfahren beginnt – auch, weil Rolf und ich große Fahrradfans sind. Für unsere Kinder haben wir uns bewusst für woom-Bikes entschieden, weil wir von vielen Seiten gehört hatten, dass die Kinder damit sofort losfahren – und genau so war es auch! Greta kannte das Fahrradfahren schon von ihrer großen Schwester und war daher noch früher dran: Mit drei Jahren saß sie auf dem kleinsten woom und hat direkt richtig losgelegt. Wir freuen uns einfach darüber, als Familie mobil zu sein – mit dem Rad können wir die ganze Stadt erobern! Unser Wunsch ist es, bald auch mehrtägige Radtouren mit Übernachtungen zu machen. Luise und Greta sollen mobil werden – und wenn sie mal nicht selbst fahren möchten, sitzen sie gern auf dem Longtail. Da müssen sie nichts tun und wir sind schneller unterwegs. Zuvor saßen die beiden im Anhänger, bis sie irgendwann nicht mehr hineingepasst haben. Da unser Zuhause recht weit vom Stadtzentrum entfernt liegt, schaffen die Kinder solche Strecken noch nicht allein – also wollten wir eine flexible Unterstützung. Zudem ist mir der Stadtverkehr mit den beiden oft noch zu unsicher. Es kommt nicht selten vor, dass wir von Fußgänger*innen angesprochen oder sogar angemault werden. Dabei ist wichtig zu wissen: Kinder bis acht Jahre dürfen gar nicht auf der Straße fahren, sondern müssen den Gehweg benutzen – das ist keine Kann-Regelung. Für die Kinder ist das oft unangenehm. Das tern ist für uns daher die perfekte, platzsparende Lösung: Ich kann nicht nur die Kinder und ihre Schulranzen transportieren, Greta in den Kindergarten bringen und dann zur Arbeit in die Spinnerei fahren, sondern auch Freund*innen mitnehmen oder große Einkäufe erledigen. Langfristig können wir es weiterhin als Lastenrad nutzen. Luise fährt aktuell nicht allein zur Schule, weil uns der Weg zu unsicher ist. Entweder fährt einer von uns mit oder wir schließen uns mit anderen Eltern zusammen und fahren in einer kleinen Kolonne zur Schule.“ – Franzi, Rolf, Greta & Luise

💞 Happy Release an unsere 25. WE RIDE LEIPZIG-Ausgabe! Ein kleines Jubiläum nach zuletzt schwierigen Zeiten. Grund genug...
10/05/2025

💞 Happy Release an unsere 25. WE RIDE LEIPZIG-Ausgabe! Ein kleines Jubiläum nach zuletzt schwierigen Zeiten. Grund genug, um mal wieder eine Release-Party zu schmeißen! Danke an , .pm, , und ! Schnappt euch die neue Ausgabe in euren Lieblingsspots!

Worum es geht? Nach einem Grußwort von unserem Oberbürgermeister Burkhard Jung nehmen wir die Sicherheit auf der Straße für die kleinsten Verkehrsteilnehmer*innen in den Blick und blinzeln anschließend zum Innenstadtring - eine Debatte, die längst abgeschlossen sein sollte aber noch immer die Gemüter erhitzt. Der Promenadenring ist das Herz Leipzigs – und genau dort braucht es eine Mobilität der Zukunft: sicher, fair und lebenswerter für alle. Es geht nicht ums Wegnehmen, sondern um gerechte Verteilung. Denn 20 Prozent Radverkehr im Modal Split brauchen Platz. Was wäre, wenn der Ring nicht mehr für Rückstaus, sondern für Rückeroberung steht? Für Raum, Ruhe und Rücksicht – nicht nur für Autos, sondern für alle. Wir haben mit denen gesprochen, die starke Meinungen zur Zukunft des Rings haben – u. a. mit dem Ökolöwen, der AG Verkehr des ADFC Leipzig e.V., einem Mitglied des Stadtbezirksbeirats Leipzig Mitte und der CDU Leipzig.

🚲 „Wir wollen mit der Velolution Lust aufs Radfahren machen – gerade bei den Menschen, die bisher wenig oder gar nicht R...
25/04/2025

🚲 „Wir wollen mit der Velolution Lust aufs Radfahren machen – gerade bei den Menschen, die bisher wenig oder gar nicht Rad fahren.“

Die Velolution bringt 2025 frischen Wind in Schleswig-Holsteins Städte – mit Fahrradwaschstraße, Kinderrallye, Repair-Cafés, spannenden Talks, Musik & mehr. In Itzehoe, Schleswig und Ahrensburg wird Radmobilität erlebbar und zeigt, wie viel Zukunft auf zwei Rädern steckt. 🌍

🚦„Uns war es wichtig, Städte zu wählen, wo Radmobilität noch nicht ganz so gut läuft – da ist der Bedarf am größten“, so Jesreel Dietrich, Projektleiter Velolution & Projektadministration BUND SH und Edda Schuldt, Projektleiterin Velolution.

Was passiert, wenn Ehrenamt, Politik und Zivilgesellschaft am Lenker drehen? Eine Menge! Und das Beste: Ihr könnt dabei sein – vor Ort oder als Teil der Bewegung.

Hier findest du Velolution!
✨Itzehoe – 10. Mai 2025, 11.00-18.00 Uhr, Wochenmarktplatz
✨Schleswig – 24. Mai 2025, 11.00 -18.00 Uhr, Capitolplatz
✨Ahrensburg – 21. Juni 2025, 11.00-18.00 Uhr, Große Straße

✨ Mehr dazu findet ihr in unserem Online-Magazin:

Die Velolution bringt 2025 nachhaltige Mobilität nach Schleswig-Holstein – mit Mitmachaktionen, Diskussionen und Angeboten rund ums Fahrrad. Jetzt mehr über die Events in Itzehoe, Schleswig und Ahrensburg erfahren.

🌸SPRING SESSION – RELEASE PARTY  #25 It’s spring time! Wir feiern 25 Ausgaben WE RIDE LEIPZIG & unsere Freund*innen von ...
24/04/2025

🌸SPRING SESSION – RELEASE PARTY #25
It’s spring time! Wir feiern 25 Ausgaben WE RIDE LEIPZIG & unsere Freund*innen von ihr neues Zuhause auf der Gießerstraße – wir laden euch alle herzlich zur Spring Session ein! Am 09. Mai 2025 ab 17 Uhr stoßen wir gemeinsam mit euch auf den Frühling an.

🌸 Es gibt:
- ultraleckere Pommes von .pm
- frisch gezapftes Bier
- Funk & Groove Music by .pm Allstar DJs
- neuen Pistrada Showroom zum Stöbern
- die brandneue WRL #25 zum Mitnehmen
- Tattoos von (ja, echte!)
- Prints & Stuff von
- Graphic Novels by Max Julian Otto

Kommt rum, bringt eure Freund*innen und Haustiere mit und lasst den Feierabend bei uns starten – auf zwei Rädern, mit vollem Glas, Pommes-Händen und einem Magazin auf dem Gepäckträger. Wir freuen uns auf euch!

, Gießerstraße 14, 04229 Leipzig | 09.05.2025 | ab 17 Uhr

Mario Rodwald ist mehr als nur der erfolgreichste deutsche Kitesurfer aller Zeiten – er ist Visionär, Naturliebhaber und...
22/04/2025

Mario Rodwald ist mehr als nur der erfolgreichste deutsche Kitesurfer aller Zeiten – er ist Visionär, Naturliebhaber und Lokalpatriot. Mit seinem nachhaltigen Kiteboard-Label KOLD shapes und der langjährigen Partnerschaft mit den Stadtwerken Kiel zeigt er, wie Klimaschutz, Unternehmertum und Wassersport Hand in Hand gehen können. „Wir alle stecken im Dilemma bezüglich des eigenen ökologischen Fußabdrucks“, sagt Mario. Umso wichtiger ist es, mit gutem Beispiel voranzugehen, Verantwortung zu übernehmen und Teil der Lösung zu sein. Die Stadtwerke Kiel und Mario sprechen dabei die gleiche Sprache: Sie setzen auf saubere Strände, regionale Energie und echte Veränderung – direkt vor unserer Haustür. Ein starkes Team für eine nachhaltige Zukunft.

Britt Mielke, PR-Referentin der Stadtwerke Kiel AG sagt: „Klima- und Umweltschutz stehen für die Stadtwerke Kiel oben auf der Agenda. So treiben wir die Energiewende weiter voran und planen, Strom und Fernwärme spätestens im Jahr 2035 vollständig klimaneutral zu erzeugen. Grundlage hierfür sind unter anderem der Bau von Großwärmepumpen sowie der Umbau der Gasmotoren in unserem Küstenkraftwerk auf den Betrieb mit Wasserstoff. Doch wir verstehen unter nachhaltigem Handeln nicht nur Engagement im Bereich des Umweltschutzes, sondern fördern auch im Bereich der sozialen Nachhaltigkeit. Deshalb engagieren wir uns vielfältig in Gesellschaft und Umweltschutz. Auch eine nachhaltige Unternehmenskultur gehört dazu. Wir sind überzeugt, dass nur ein ganzheitlicher Blick die Dinge nach vorn bringt und für ein lebenswertes Morgen sorgt.“

✨Mehr dazu gibt findet ihr in unserem Online-Magazin:

Kitesurfer Mario Rodwald über Nachhaltigkeit, Meeresverschmutzung und seine Firma KOLD Shapes. Warum Umweltschutz für ihn mehr ist als ein Trend – und wie er gemeinsam mit den Stadtwerken Kiel Veränderung vorantreibt.

“Warum ich Fahrradfahren so gut finde? Freedom! Man kann alles innerhalb einer halben Stunde mit dem Fahrrad erreichen. ...
16/04/2025

“Warum ich Fahrradfahren so gut finde? Freedom! Man kann alles innerhalb einer halben Stunde mit dem Fahrrad erreichen. Ich habe mich für dieses Fahrrad entschieden, weil es das schönste ist. Im vergangenen Jahr habe ich bei den ECMC, den European Cycle Messenger Championships, mit diesem Fahrrad den Trackstand-Contest gewonnen. Das war sehr cool! In diesem Jahr war ich wieder bei der europäischen und der Fahrradkurier-Weltmeisterschaft dabei. Manchmal begleite ich solche Events auch als Fotograf. Von Leipzig aus habe ich viele kleine Reisen mit dem Bike unternommen und manchmal fahre ich mit diesem Fahrrad auch meine Lieferungen aus. Das ist zwar nicht mein Dienstfahrrad, aber bei gutem Wetter nutze ich es gerne. Auch wenn es ein Fixie ist, habe ich eine Bremse am Fahrrad. Irgendwas kann immer passieren und deswegen ist es sicherer, Bremsen zu haben. Ich bin viel mit dem Rad unterwegs und sammle dabei viele Erfahrungen. An sich ist das Fahrrad ein sehr schönes Fortbewegungsmittel und ich mag die Community in der Messenger-Bubble sehr. Der Messenger-Spam, das Vernetzen und Kennenlernen von Menschen aus anderen Ländern, das Radfahren … zum Beispiel beim Group-Pride – von Lausanne nach Zürich über Freiburg – das war ein krasses Event! Ich komme gebürtig aus Ungarn und genieße es im Vergleich zu dort sehr, in Leipzig mit dem Rad unterwegs zu sein, weil hier die Infrastruktur viel besser ist. Ich liebe es, dass die Merseburger Straße stückweise für Autos gesperrt wurde – das ist wirklich großartig. Kein Regen während meiner Arbeitszeiten wäre auch toll! Aber ansonsten wünsche ich mir, dass alle nett miteinander bleiben!” - Robert

„Das Projekt  Radeln ohne Alter ist mittlerweile in 40 Ländern aktiv. Ins Leben gerufen wurde es von dem Dänen Ole Kasso...
06/04/2025

„Das Projekt Radeln ohne Alter ist mittlerweile in 40 Ländern aktiv. Ins Leben gerufen wurde es von dem Dänen Ole Kassow, der älteren Menschen die Möglichkeit geben wollte, mobil zu bleiben und wieder ins Grüne zu kommen. Unter dem Motto „Jeder hat das Recht auf Wind in den Haaren“ bietet die Initiative kostenlose Rikscha-Fahrten für Menschen an, die selbst nicht mehr in die Pedale treten können. Besonders Seniorenheime nutzen dieses Angebot gern, um den Alltag ihrer Bewohner*innen zu bereichern. Diese Idee fand ich so schön, dass ich sofort sagte: Das will ich auch machen! Als leidenschaftlicher Radfahrer liebe ich es, mich auf dem Fahrrad fortzubewegen. Die Stiftung Bürger für Leipzig und die Seniorenbeauftragte der Stadt haben das Projekt nach Leipzig gebracht. Ich habe mich als ehrenamtlicher Rikscha-Pilot beworben und gehöre nun seit gut zwei Jahren zu den etwa 60 Fahrer*innen. Wir könnten aber noch mehr aktive, zeitlich flexible Pilot*innen gebrauchen! Da ich persönlich viel Zeit habe, kümmere ich mich außerdem zunehmend um die Wartung der Rikschas, aber am liebsten fahre ich – das ist meine große Leidenschaft. Wichtig ist, dass das gesamte Angebot ehrenamtlich organisiert ist. Ich fahre etwa zwei- bis dreimal die Woche. Gemeinsam erkunden wir dann das Rosental, besuchen das Gohliser Schlösschen oder fahren durch die schönen Parks Leipzigs. Wenn es im Herbst kalt wird, gibt es warme Decken für die Fahrt. Während der Fahrt plaudern wir über viele schöne Dinge und die Senior*innen erzählen, wie sie Leipzig noch aus ihrer Zeit kennen – das ist immer sehr herzerwärmend. Die Menschen steigen oft „grau“ ein und kommen „bunt“ wieder heraus. Es ist wunderbar zu sehen, welche Freude diese Fahrten ihnen bereiten. Besonders für Menschen, die nicht mehr oft rauskommen, ist es ein großes Glück, mal wieder ins Grüne zu fahren. Am Ende ist da immer ein Gefühl von Glückseligkeit, das sowohl ihnen als auch mir guttut. Ich bekomme kein Geld dafür, aber es ist sehr erfüllend. Übrigens kann man unsere E-Rikschas auch privat anfragen, beispielsweise wenn Familienmitglieder zu Besuch sind, die nicht mehr gut zu Fuß sind.“ Andrej, Martina & Petra

„Ich bin jetzt seit gut einem Jahr in Leipzig und war vorher in Halle. Am 1. Juli 2023 bin ich zur BSG Chemie Leipzig ge...
26/02/2025

„Ich bin jetzt seit gut einem Jahr in Leipzig und war vorher in Halle. Am 1. Juli 2023 bin ich zur BSG Chemie Leipzig gewechselt. Der Wechsel verlief relativ schnell, da unser ehemaliger Co-Trainer Christian Sobottka mich noch von früher kannte, als ich die Aufnahmeprüfung an der Sportschule machte. Er war sozusagen mein Übergangstrainer. Nach einem Probetraining und einem Spiel holte er mich nach Leipzig. Halle habe ich als nicht sehr belebt erlebt, während ich mich in Leipzig wohlfühle. Da ich schon oft wegen meiner Freund*innen hier war und in der Jugend bei RB Leipzig gespielt habe, kannte ich die Stadt bereits ein wenig. Allerdings bin ich nicht viel unterwegs und entdecke die Stadt nur selten. Meistens bleibe ich in Leutzsch und bin gern im Alfred-Kunze-Sportpark. Abgesehen vom Fußball und der Arbeit verlasse ich Leutzsch eigentlich kaum. An die Zukunft denke ich selten, ich will vor allem jetzt Leistung bringen und im Sport eher von Saison zu Saison denken. Was kommt, kommt. Zurzeit habe ich mich gut ins Team integriert und bekomme mittlerweile mehr Spielzeit als in der vergangenen Saison. Der Schritt von der Jugend zu den Herren ist gewaltig. Als junger Spieler ordnet man sich erst einmal ins Team ein und schaut, wie jeder so drauf ist. Ich denke, das tut mir gut. Die größte Überraschung für mich waren tatsächlich die Fans. Dass sie so sehr dabei sind und uns überall so gut supporten, ist echt krass. Den Wow-Moment hatte ich, als wir mit Chemie gegen Eintracht Frankfurt gespielt haben. Ich finde es auch super, dass ich so nah am AKS wohne und nicht mit dem Auto fahren muss, sondern einfach entspannt zu Fuß zum Spiel gehen kann. Mein Ziel ist es, bald meine Stammposition zu sichern und jede Menge Tore und Assists zu machen. Ich mag das familiäre Umfeld bei der BSG.“ – Elias

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