11/07/2025
Wir sprechen nicht gerne darüber und doch müssen wir einmal Klartext reden:
Die Verbrennung von Wegwerfwindeln stellt aus mehreren Gründen eine grosse Umweltbelastung dar:
* Emission von CO₂ und Schadstoffen: Beim Verbrennen von Windeln entstehen erhebliche Mengen an CO₂ sowie giftige Dämpfe und Schadstoffe, da Windeln aus Kunststoffen, Zellulose und Chemikalien bestehen. Auch moderne Filteranlagen können nicht alle Schadstoffe vollständig aus der Luft fernhalten.
* Entstehung von Sondermüll: Nicht alle Bestandteile der Windeln werden vollständig verbrannt. Die verbleibenden Rückstände, darunter giftige Stoffe, müssen als Sondermüll in Endlagern deponiert werden. Diese Rückstände können weiterhin die Umwelt belasten, etwa durch das Risiko, dass Giftstoffe ins Grundwasser gelangen.
* Ressourcenverbrauch für Herstellung und Entsorgung: Die Herstellung von Wegwerfwindeln benötigt grosse Mengen an Ressourcen und verursacht bereits vor der Entsorgung einen hohen ökologischen Fussabdruck. Die Verbrennung trägt zusätzlich zur Umweltbelastung bei, da sie Energie verbraucht und CO₂ freisetzt.
* Mengenproblem: Die riesige Menge an Windelmüll – pro Kind etwa eine Tonne, in der Schweiz und Deutschland rund 10 % des gesamten Haushaltsabfalls – verschärft das Problem weiter, da die Verbrennungskapazitäten und die Entsorgung der Rückstände eine grosse Herausforderung darstellen.
Kurz und bündig: Die Verbrennung von Wegwerfwindeln verursacht CO₂-Emissionen, setzt Schadstoffe frei, produziert Sondermüll und trägt durch den hohen Ressourcenverbrauch insgesamt erheblich zur Umweltbelastung bei.
Vielen Dank, dass ihr mit uns Verantwortung für uns selbst, unsere Kinder und unsere Kinderkinder übernehmt.