Trageberatung Nimmersatt

Trageberatung Nimmersatt Trageberatung individuell abgestimmt auf dich/euch und das Baby oder Kleinkind. Geprüfte Trageberaterin der Trageschule Hamburg.

Hallo ,
liebe Eltern, Omas , Opas und Interessenten :-)

Über mich :

Ich heiße Alexandra , bin Mama , staatlich anerkannte Erzieherin und seit Mai 2015 geprüfte Trageberaterin der Trageschule Hamburg. Mein Sohn (geb.2012) wird seit Geburt getragen und liebt es auch heute noch, Mamas Nähe und Geborgenheit in Form des Tragens zu spüren. Da ich ein Schreibaby hatte, hat mir das Tragen den Alltag se

hr stark erleichtert. In erster Linie war mein Prinz natürlich zufrieden und glücklich und ich hatte die Hände frei für den Haushalt, Gassi gehen, kochen o.ä. Das Tragen ist kein Geheimnis und für jede Mama und für jeden Tragling gibt es den passenden Tragemöglichkeit. Ob Tuch oder Tragehilfe- Säugling oder Kleinkind, ich unterstütze euch gerne darin ,den bestmöglichen Weg für euch zu finden. Jeder kann Tragen :-)

Preise:

Die Erstberatung dauert in der Regel 1,5-3 Stunden. Hierzu gehört ein Theorieteil, sowie das üben mit einer Tragepuppe. Ich erlaube mir einen Preis von 20 Euro pro Beratungsstunde zu berechnen. Eine telefonische Nachberatung, sowie Tipps und Infos am Telefon sind inklusive. Findet der Termin bei ihnen zu Hause statt, berechne ich eine Fahrtkostenpauschale von 0,35 cent pro km. Individuelle Wünsche/ Termine wie Gruppenberatungen können gerne nach Absprache gebucht werden. Selbstverständlich komme ich auch gerne in Ihre Einrichtung oder Krabbelgruppe. Produkte:
Tücher Tragehilfen:
- Lenny Lamb - Hop Tye
-Hoppediz - Bondolino
- Didymos - Manduca
-Fidella - Buzzidil
-Kokadi - Fullbuckle / halfbuckle

19/04/2016

Liebe Mama mit dem schwierigen Kind. Ich weiss, Du fühlst Dich verurteilt. Während alle anderen Kinder lachen, weint Deines. Während die anderen Kindern spielen, hat Deines einen Trotzanfall. Während die anderen Kinder händchenhaltend, lachend durch den Park rennen, versteckt sich…

12/04/2016

So oder so ähnlich könnte deine Trageberatung ablaufen.

12/02/2016

Für Lia, die Löwenstarke, die nun als Stern am Himmel für uns leuchtet.

Lia Sophie kam am 29.10.15 um 21:05 Uhr mit einem stolzen Gewicht von 5240 Gramm und einer Körpergröße von 55 cm zur Welt.

Sie hat das Herz ihrer Eltern Larissa und Tobias im Sturm erobert.
Lia war vom Tag ihrer Geburt an eine Kämpferin. Da sie ohne einen natürlichen Darmausgang geboren wurde, musste sie sich schon einige Tage nach ihrer Geburt einer schweren Operation unterziehen. Sie hat sich gut von der OP erholt und ist langsam mit ihren Eltern im Familienalltag angekommen.

Wie in jeder Familie, gab es auch hier kleine Rituale. Lia hat es geliebt, in einem Tragetuch getragen zu werden, denn so konnte sie ganz nah bei ihrer Mama und ihrem Papa sein. Sie hat sich so wohl gefühlt, dass sie meistens sofort eingeschlafen ist.

Ihr Papa Tobias ist fast jeden Abend mit ihr im Tragetuch spazieren gegangen, so auch am Abend des 25.01.2016. Es sollte der letzte Spaziergang von Lia und Tobias werden.

Tobias hatte seine kleine Maus liebevoll ins Tragetuch gebunden und sie ganz nah bei sich, als sie zusammen in der Nähe des Lohmühlenteichs unterwegs waren.

Er war in dieser Nacht nicht alleine unterwegs.

Bei seinem Spaziergang wurde er von 2 Männern angesprochen. Diese forderten ihn auf, sein Handy und sein Portemonnaie herauszugeben.
Was die Männer nicht wussten: Tobias hatte außer seiner kleinen Tochter nichts wertvolles bei sich.

Darüber waren die Fremden so wütend, dass sie ihm von hinten gegen den Kopf geschlagen haben, woraufhin Tobias seine Brille verlor. Einer der Männer zog ein Messer und stach auf Tobias ein. In Panik und voller Angst, besonders um seine kleine Tochter, rannte er ohne Brille - und somit fast blind, in die Dunkelheit.

Sein einziger Gedanke war „Ich muss hier weg, ich muss Lia in Sicherheit bringen“. Dabei ist er auf den zugefrorenen Lohmühlenteich gelaufen. Die dünne Eisfläche brach unter seinem Gewicht sofort zusammen. Er und Lia hatte keine Chance, sich alleine aus dem eiskalten Wasser zu befreien.
Tobias hat sofort laut um Hilfe gerufen. Glücklicherweise wurden seine Hilferufe gehört und Anwohner haben umgehend Polizei und Feuerwehr alarmiert.

Tobias hat bei dem Überfall mehrere Schnittverletzungen erlitten. Ein Schnitt ging über den Ring- und Mittelfinger der linken Hand, bis auf den Knochen, Sehnen und Nerven wurden komplett durchtrennt. Er hat versucht, Lia aus dem Tragetuch zu ziehen. Er hatte keine Chance. Das Tuch war nass und schwer, Lia war fest eingewickelt und sein dicker Wintermantel war auch noch über ihr. Er ist immer weiter in den schlammigen Untergrund des Teichs eingesunken. Er hat versucht Lias Kopf zur Seite und irgendwie nach oben zu drehen damit sie nicht mit dem Kopf unter das Wasser kommt. Er hat es aber irgendwann einfach nicht mehr geschafft. Er war am Ende seine Kräfte und war kurz davor, sein Bewusstsein zu verlieren. An das was nun passierte, kann er sich nur noch schemenhaft erinnern.

Als die Rettungskräfte endlich eintrafen, hat er laut Lias Namen gerufen - er wollte nicht, dass die Rettungskräfte ihn bäuchlings aus dem Wasser ziehen.
Warum er ihren Namen rief, haben die Ersthelfer erst begriffen, als sie Tobias endlich aus dem kalten Wasser geborgen hatten.

Tobias hatte Angst, dass Lia ganz unter das Wasser gedrückt wird oder sich verletzt, wenn er mit seinem Gewicht auf ihr liegt, während sie ihn aus dem Wasser zogen.
Als die Rettungskräfte Lia bemerkt haben, wurde sie sofort aus der Jacke und dem Tuch geschnitten, anders war es nicht möglich, das kleine leblose Bündel Mensch aus dem Tuch zu bekommen.

Lia wurde sofort in den Rettungswagen gebracht, sie musste noch am Unglücksort reanimiert werden. Unter laufender Reanimation wurde sie in das HELIOS Mariahilf Klinikum nach Hamburg gebracht. Als ihr Herz es geschafft hatte und aus eigener Kraft schlug, wurde sie nach knapp 2 Stunden in das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, kurz UKE, verlegt, wo eine sofortige Not-OP durchgeführt wurde. Lia hat eine Extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) bekommen. Dieses Gerät hat für Lia das Atmen übernommen. Ihre Körpertemperatur lag zu diesem Zeitpunkt nur noch bei 20 Grad.

Tobias wurde zur Behandlung in das Asklepios Klinik Harburg gebracht. Er war ebenfalls stark unterkühl (27 Grad) und die Messerstiche mussten versorgt werden. Er durfte das Krankenhaus glücklicherweise am 30.01.2016 verlassen, er wollte nur noch zu seiner Tochter und seiner Freundin.

Lia hat die OP soweit gut überstanden. Nur langsam hat sich ihr kleiner Körper wieder erwärmt. Sie war aber weiterhin ohne Bewusstsein.

Da sie intensivmedizinisch versorgt wurde, durften ihre Eltern nicht durchgehend bei ihr sein. Doch immer wenn Mama oder Papa zu ihr kamen, ging ihr Puls nach oben, als ob sie ihnen sagen wollte „Ich weiß dass ihr da seid“.

Fast 2 Wochen hat Lia im Koma gelegen, die ECMO hat für sie geatmet und ab und an hat Lias kleine Lunge es sogar geschafft, selber zu atmen.

Lias Zustand war die ganze Zeit über sehr kritisch.
Viele Menschen haben Kerzen für Lia angezündet und für sie gebetet. Sie haben versucht, Larissa und Tobias Hoffnung zu geben und ihnen zu zeigen: „Wir sind bei euch, ihr seid nicht alleine."

Am 08.02.2016 musste die ECMO entfernt werden, da diese nicht mehr richtig gearbeitet hat. Lia musste es nun alleine schaffen zu atmen.

Am Morgen des 08.02.2016 hatten Larissa und Tobias ein Gespräch mit den Ärzten, diese haben den beiden genau erklärt, was in den nächsten Stunden passieren kann.

Larissa und Tobias haben sich dazu entschlossen, Lia vor der Operation taufen zu lassen. Larissa durfte sich vor der OP zu Lia legen und ihrer kleinen Tochter noch einmal ganz nah sein.

Zu diesem Zeitpunkt war Lia bereits hirntot, was die Familie allerdings erst am nächsten Tag erfahren hat, da die Auswertung durch den Neurologen immer ca. 24 Stunden gedauert hat.

Ungefähr zu dem Zeitpunkt als die OP begonnen hat, fing es heftig an zu hageln. Es blitzte und donnerte. Auf der anderen Seite schien die Sonne und ein Regenbogen war zu sehen.
Larissa hatte das Gefühl, als ob ihr verstorbener Vater Lia abholen würde und mit ihr gemeinsam über die Regenbogenbrücke gegangen ist.

Lia wurde nach der OP wieder auf die Intensivstation gebracht. Am 08.02.2016 um 17:05 Uhr ist sie in den Armen ihrer Mama gestorben.

Mit Lia ist auch ein Stück von Larissa und Tobias gestorben.
Ihre Eltern können noch nicht wirklich realisieren, was in den letzten Wochen passiert ist.
Anstatt sich Gedanken um U-Untersuchungen, Tauffeiern oder Geburtstage zu machen, müssen sie nun die Beerdigung organisieren.

Lia soll im Landkreis Freyung-Grafenau, knapp 850 Kilometer von Hamburg - und weit weg von den Menschen, die sie und ihren Papa überfallen haben, neben ihrem Opa beigesetzt werden.

Wir können Larissa und Tobias ihre wunderbare, kleine Tochter nicht wiederbringen - aber wir können und möchten sie unterstützen.

Alleine die Überführung von Hamburg nach Freyung-Grafenau wird knapp 3000€ kosten - und auch die Kosten für die Beerdigung kommen auf die junge Familie zu.

Sie sollten sich nicht auch noch um finanzielle Dinge Sorgen müssen.

Ich habe ein Spendenkonto auf PayPal eingerichtet unter [email protected] (bitte die Überweisung unbedingt als Freunde und Bekannte machen, damit keine Gebühren entstehen).

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr die Familie unterstützt und dabei helft, Lia einen schönen Abschied zu bereiten.

Danke

04/02/2016

Bevor ich selbst Mutter wurde, hatte ich ein paar ziemlich enge Freunde, die ich nach der Geburt ihrer ersten Kinder nie wirklich wiedersah. Ich versuchte es immer mal wieder mit Anrufen und schlug immer wieder die Dinge vor, die wir schon immer gemeinsam gemacht hatten. Im Regelfall bekam ich eine…

06/01/2016

Wir sind Freunde, wir kennen uns nun schon seit vielen Jahren. Zumindest dachte ich das wir uns kennen, doch zur Zeit erkenne ich dich nicht wieder. Es macht mich traurig was gerade los ist bei euch deswegen schreibe ich dies, in der Hoffnung Du liest es und nimmst es dir vielleicht doch zu Herzen.

Passt auf euch auf Es kommt sehr häufig vor .
22/10/2015

Passt auf euch auf

Es kommt sehr häufig vor .

Etwa jede zehnte Frau leidet nach der Geburt ihres Kindes an Depressionen. Schnelle Hilfe ist dann entscheidend. Doch die Krankheit wird häufig erst gar nicht erkannt - oder kleingeredet.

16/09/2015
16/09/2015

Immer noch hört man, dass man Babys ruhig einmal schreien lassen sollte und immer noch geistert in deutschen Elternhäusern die Angst umher, ihr Neugeborenes zu sehr zu verwöhnen. ese Befürchtung stammt aus der Nazizeit und ist unbegründet, sagt der Münchener Kinderpsychiater Karl Heinz Brisch, Kinde…

03/09/2015
Sehr lesenswert ......
18/08/2015

Sehr lesenswert ......

Nichts ist schlimmer und nichts ist nervenzehrender als das schrille Schreien des eigenen Kindes – wir sollten lernen, dass wir dabei nicht an unsere eigenen Grenzen gehen müssen.

Das ist so traurig😔😔😔
06/08/2015

Das ist so traurig😔😔😔

In dieser Woche lief es jede Nacht so: Du hast mich zugedeckt, mir einen Gute-Nacht-Kuss gegeben, hast das Licht ausgemacht und bist weggegangen.

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Mannheim
68219

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