03/06/2026
Spaß oder Fass 🙃?
Zur Zeit kommt keine Hosenkollektion ohne mehrere Barrel-Modelle aus. An der an den Oberschenkeln ballonartig geschnittenen Form scheiden sich allerdings die Geister. Selbst bei Shopping-Queen war sie gerade eine Stylingaufgabe, die eher Unbehagen denn Begeisterung ausgelöst hat.
Unterziehen wir sie einem kurzen Stylingtest:
Tatsächlich ist sie nicht so ganz einfach zu tragen oder zu kombinieren. Und für welche Figuren ist sie überhaupt schmeichelhaft und lässt einen nicht wie eben ein Fass aussehen 😉?
Ein kurzer Überblick:
Das sehr weite Bein der Barrel Hose richtet durch das Volumen den Fokus auf die untere Hälfte des Körpers, somit sollte der Oberkörper dies optisch ausgleichen können.
Breite Schultern oder ein kurviger Oberkörper helfen oder eine optische Betonung des Oberkörpers durch Helligkeit, Glanz oder Muster.
Im Gegenteil sehr gerade Körpersilhouetten bekommen durch die Hosen mehr Kurven an Hüfte und Oberschenkeln.
Ohnehin breitere Hüften und Oberschenkel verlieren sich zwar wunderbar in der Stofffülle, werden aber extra betont.
Allgemein verlangt die Hosenform nach kurzen Oberteilen, einer Taillenbetonung, einer höchstens knöchellangen Länge und silhouettenverlängernden Schuhen.
Optimale Schuhformen sind folgende:
- spitze Schuhe
- Absätze, auch kleine
- offene Schuhe, die noch Fuß zeigen
- schmal geschnittene Schuhe, gut sind z.B. auch Längsteilungsnähte
Der Vorteil der Barrel Trouser liegt aber klar auf der Hand: sie sind einfach super bequem und haben sofort etwas Lässiges!
Und es ist tatsächlich mal eine Hosenform, die sich gut zum Radfahren eignet, da sie nach unten hin wieder schmaler wird.