Modehaus Haase

Modehaus Haase Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Modehaus Haase, Bekleidungsgeschäft, Hauptstraße 36, Röderaue.

Liebe Ladies, am Samstag stoßen wir auf Euch an! 🥂✨Zum Frauentag gibt’s bei uns nicht nur tolle Mode, sondern auch ein G...
05/03/2025

Liebe Ladies, am Samstag stoßen wir auf Euch an! 🥂✨

Zum Frauentag gibt’s bei uns nicht nur tolle Mode, sondern auch ein Glas Sekt und ein süßes Küsschen für Euch– denn Ihr habt es verdient!

Georg Haase berichtet weiter über die Zeit in der DDR (leider sind in diesen Jahren kaum Foto's entstanden..) ..Am 30. J...
31/07/2024

Georg Haase berichtet weiter über die Zeit in der DDR (leider sind in diesen Jahren kaum Foto's entstanden..) ..Am 30. Juni 1983 zogen die Eltern also ins gelobte Land, und Anfang August wurde ich für sechs Wochen zur NVA einberufen, Reservedienst in Spremberg. Hat der DDR-Staat uns schon mal wissen lassen, wer hier das Sagen hat? Wir haben es so empfunden. Eine Zumutung jedenfalls für meine Katharina, mit drei kleinen Kindern und dem Geschäft plötzlich allein dazustehen. Ansonsten waren die achtziger Jahre geschäftlich arbeitsreich, teilweise sogar chaotisch. Aber es waren gute, erfolgreiche Jahre. Die Altherrenriege des Politbüros hatte eingesehen, dass Privatinitiative in der Wirtschaft vielleicht doch einen Nutzen „für die Versorgung der Bevölkerung" bringen könnte; also beschloss man, diese zu fördern. Wenn wir dies auch nicht als Förderung empfanden; aber wir wurden nicht mehr so stark behindert. Das Hauptproblem war in dieser Zeit, genügend Ware für die ständig steigende Nachfrage bereitzuhalten, ein Fass ohne Boden. Die staatlich reglementierte und bilanzierte Warenbereitstellung machte maximal 40 % unseres Bedarfs aus, der Rest musste organisiert werden. Und es gab für uns die passende Ware. Zwischen Suhl und Grevesmühlen hatten wir mit unserem treuen Skoda- Kombi freie Fahrt, und das haben wir reichlich genutzt. Es gab nicht eine Fahrt, von der wir mit leerem Auto zurückkamen: Großhandel Berlin, (Russen-) Spezialhandel Leipzig, Objekte der NVA, Kleinserien aus div. PGH (Produktionsgenossenschaften des Handwerks), viele Textilfirmen. Erstaunlich, was es dort alles zu holen gab! Was wir mit dem Auto nicht wegbekamen, wurde nachgesendet. Freilich durfte man nicht vergessen, ein paar Mark Kleingeld mitzunehmen — wer gut schmeert, der gut fährt...
Mit den Vertretern unseres Handelspartners HO Riesa hatten wir einen brauchbaren bis guten persönlichen Draht. Allerdings gab es jährlich ein Tauziehen bei der Neufestlegung der Provision, so nannte man die Tätigkeitsvergütung der Kommissionshändler. Aus heutiger Sicht sind wir mit Trinkgeldern abgespeist worden. All das hat uns nicht beirrt; wir haben unseren „Laden" mit Herzblut betrieben und uns auf diese Weise einen Ruf erarbeitet, der uns auch 30 Jahre nach der Wende, den für heute überlebenswichtigen Bekanntheitsgrad in unserer Region verschafft hat. Dass darunter die Familie oft geseufzt und gelitten hat, kann uns nicht stolz machen...

Ein letztes Mal kommt Gerhart Haase zu Wort... Mit der Auflösung, einer Altschuld aus dem Kriegsende, die uns finanziell...
18/06/2024

Ein letztes Mal kommt Gerhart Haase zu Wort.
.. Mit der Auflösung, einer Altschuld aus dem Kriegsende, die uns finanziell ruiniert hätte, wurden wir gezwungen, am 1. Oktober 1960 Staatliche Beteiligungen aufzunehmen.
Was mich anspornte interessante Waren, vor allem Konfektionskleidung anzubieten?
Es waren nicht die Gewinne die es zu vermelden gab- diese waren bei einer Einkommenssteuer von 84-87% wahrlich sehr bescheiden, sondern die Freude und Genugtuung über die zufriedenen Kunden, die aus einem Umkreis von bis zu 50 km in das kleine Dorf Frauenhain kamen.
Nach Ableistung seiner Wehrpflicht bei einer Panzerdivision in Mecklenburg, stellte unser Sohn Georg seine Arbeitskraft, unserem Geschäft und zu unserer Unterstützung im Herbst 1971 zur Verfügung...
Nicht verschweigen möchte ich, den lobenswerten Einsatz der meisten Mitarbeiterinnen, für deren gute Besoldung ich beim Rat des Kreises eine Sondergenehmigung erkämpft hatte.
Die uns betreuenden Ämter waren mit unseren Ergebnissen recht zufrieden und wir hätten mit dieser guten Besetzung unser Geschäft bis zu meinem Ableben getrost weiterführen können, wenn nicht 1972 unser Betriebsvertrag einseitig geändert worden wäre, wovon wir gar nicht unterrichtet wurden. Anstatt meines gesetzlichen Erbens wäre demnach unser Geschäft in das Eigentum des Staates übergegangen. Entgegenkommenderweise wurden wir 1978 von einer Ausnahmeregelung unterrichtet, wonach Georg als Kommissionshändler unseren Betrieb weiterführen durfte. Unser Leitbetrieb, die HO Riesa setzte sich in Berlin für die sehr selten erteilte Genehmigung erfolgreich ein und somit wurde unserem Sohn die Geschäftsleitung am 1.4.1979 übertragen. Ich erhielt von der HO als Entschädigung für das Geschäftsgrundstück mit allem Inventar 18.500 Ostmarkt und durfte als stellvertretender Betriebsführer bei einem Monatsgehalt von 1000 M weiterarbeiten.
Anlässlich meiner Rentenreisen nach Garmisch-Partenkirchen, stellte ich fest, dass die dortige Höhenlage meinem immer labiler werdenden Herzen gut bekam. Der sich verstärkende Wunsch, noch einige Jahre in der Freiheit, verbringen zu dürfen, war ein zweiter Grund nach dem Westen, um zu siedeln. Meine infolge meines Kriegsleidens stark nachlassenden Leistungen (ich konnte nicht mehr stehen, noch mich bücken) gaben dann den Ausschlag zur Durchführung dieses Vorhabens am 30. Juni 1983, wofür meine Frau und alle Kinder sehr ungern zustimmten.

Lassen wir Gerhart Haase zu Wort kommen, mit einem weiteren spannenden Teil der Geschichte unseres Unternehmens...Unser ...
24/05/2024

Lassen wir Gerhart Haase zu Wort kommen, mit einem weiteren spannenden Teil der Geschichte unseres Unternehmens...

Unser erster Wagen ein aus Schrottteilen aufgebauter „Adler-Trumpf-Junior“ versetzte uns ab 1950 in die Lage, Überhänge bei Konfektionsbetrieben zusätzlich zur besseren Versorgung heranzuholen.
Aber schon im Frühjahr 1953 spitzte sich die politische Lage erneut sehr kräftig zu. Nicht nur die Landwirtschaft und die Fabrikationsbetriebe wurden verstaatlicht, auch der Handel bekam keine Waren mehr und musste aufgeben. Anfang Juni wurde uns ultimativ mitgeteilt, dass unser Geschäft am 1. Juli entschädigungslos in den Besitz des Konsums übergehen sollte. Eine Weiterbeschäftigung weder in unseren Betrieb noch anders, wo im Handel für meine Frau und mich wäre, ausgeschlossen, wir sollten uns anderswo, im Stahlwerk oder in der Landwirtschaft um Arbeit kümmern. Die Lebensmittelkarten wurden sofort eingezogen. Pulsener kinderreiche Familien opferten uns von ihren Zuteilungen, Ihnen sei hier dankend gedacht. Wir hatten damals drei Kinder im Alter von 3-5 Jahren, unsere Mutter war krank, der Vater 78 Jahre alt, auch Oma Erna war nicht gesund und alle drei bekamen keine Rente. Sollten wir uns über Berlin auch in den Westen absetzen, wie es täglich tausende machen? Dieses Risiko wäre wohl unverantwortlich gewesen!
Ich hatte doch nichts verbrochen, ich war nur Unternehmer und damit nach dem Urteil der kommunistischen Machthaber ein Ausbeuter und Kapitalist und wurde obendrein als Verwundeter noch als Kriegsverbrecher gestempelt. Diese zermürbenden Sorgen fielen mit dem Aufstand des 17. Juni 1953 in der Stalinallee in Berlin wie eine Zentnerlast von unseren Herzen. Wir durften weiter bestehen!
Der staatliche Großhandel belieferte uns wieder. Den Hauptumsatz tätigen wir allerdings in der Folgezeit immer noch mit textilfremden Waren.
Der politische Aufwind nach dem 1953er Aufstand schwächte allerdings in den nächsten Jahren wieder stetig ab. Die letzten Bauern wurden in die Kolchosen gezwungen, und für die größeren Handwerksbetriebe gründete man Produktionsgenossenschaften. Nur Bäcker und Fleischer durften weiter bestehen, denn sie brauchte man zur Sicherstellung der Ernährung der Bevölkerung. ..

In der Chronik ist nicht festgehalten, ab wann wir unser Geschäft tageweise wieder öffneten.… Die ersten Artikel waren S...
16/04/2024

In der Chronik ist nicht festgehalten, ab wann wir unser Geschäft tageweise wieder öffneten.

… Die ersten Artikel waren Strohsäcke und Konservengläser, die wir sehr schnell absetzten. Der Handel florierte recht gut, wir brauchten vom Geschäft aber nur ein Viertel der Fläche, den Rest wollten die Schlauberger der Gemeinde zweckentfremdet auslasten und am liebsten den gesamten Laden damals schon enteignen. Diesem Vorhaben entgegenzuwirken, sannen wir nach anderen Nutzungen. Die Fertigung von Spielen lief in Folge Materialmangels bald aus. Das letzte noch nicht genutzte Material war das Schilf in unseren Teichen. Also ließen wir sämtliches Schilf in Frauenhain und Umgebung ernten und flochten damals Einkaufstaschen, Schuhe, Pantoletten und Pantoffeln. Mit unseren Modellen besuchten wir sogar die Leipziger Messe, allerdings mit schlechtem Erfolg, denn bald setzte die Währungsreform dieser Fabrikation ein Ende. In Folge der hohen Fertigungskosten und der so schleppend von der Landesregierung festgesetzten, tiefen Verkaufspreisen, war dieses Unternehmen äußerst unrentabel. Wir waren heilfroh, dass wir die Verluste gerade noch tragen konnten. Der ideelle Nutzen, aber war die Genugtuung, wir hatten circa 40 Frauen und Müttern zu Arbeit und Brot verholfen, die noch, zum Teil vergebens auf die Heimkehr ihre Männer warteten.
Am 27.10.1946 heiratete ich (Gerhard Haase) die Gröditzer Sparkassenleiterin Lieselotte Prater.
Ganz im Gegensatz zum Anlauf des Wirtschaftswunders, in der westlichen Besatzungszonen stagnierten nach der Währungsreform die Geschäfte der Ostzone weiterhin sehr stark. Die russischen Besatzer demontierten nicht nur die Verstallungsbetriebe aller Branchen, sie hatten auch als Kriegsbeute das ganze Land von den letzten brauchbaren Waren „befreit“. Es galt, neue Wege zur Versorgung der Bevölkerung und damit zum Weiterbestehen des Geschäfts zu finden. Also nahmen wir gehäckselten Flachs, Schaf- und Angorawolle an und belieferten diese Rohstoffe mit daraus gefertigten Webwaren, Strickgarnen und Fertigkleidung. Außerdem ließen wir aus angelieferten Geweben Mützen, Hemden, Miederwaren auch Anzüge und Kostüme arbeiten. Es war wohl Ende der vierziger Jahre, als wir die ersten bescheidenen Zuteilungen in Textilwaren vom Staatlichen Großhandel erhielten, die wieder auf Kleiderkartenpunkte verkauft werden mussten.

Mittlerweile sind wir in den letzten Kriegstagen angekommen.....Doch von Ost und West rückten die Fronten immer näher, F...
16/03/2024

Mittlerweile sind wir in den letzten Kriegstagen angekommen...
..Doch von Ost und West rückten die Fronten immer näher, Feindflieger überflogen Tag und Nacht, auch unser Gebiet, aber der Herr bewahrt unser Frauenhain vor Angriffen. Am Sonntag, den 22. April 1945 Nachmittag 2 Uhr erfolgte mit Kanonendonnern und Maschinengewehrsalven der Einzug der russischen Armee. Als diese erste Vorhut an der Röder und Geislitz zum Stehen kam, weil die deutschen Sprengkommandos in Richtung Elbe die Brücken in die Luft gejagt hatten, setzte die Plünderung unseres Geschäfts ein, die bis Montagmittag nicht endete, nachdem die Verkaufsräume und Reserven leer waren. Nicht nur die Soldaten beluden ihre Banje Wagen, sondern die Insassen der Arbeitslager und nicht zuletzt, die dagebliebenen Einwohner von Frauenhain und Pulsen trugen und fuhren auf Handwagen unsere Bestände davon.
Wohl hatten eine ganze Menge unserer Nachbarn und Kunden, den guten Vorsatz, uns diese sichergestellten Waren zurückzubringen, aber einige Tage nach dieser Plünderung mussten auf russischem Befehl sämtliche Einwohner Frauenhain binnen 1 Stunde verlassen, weil die Artillerie in Stellung ging, um den Angriff einer deutschen Heeresgruppe niederzuschlagen, die aus der CSR kommend Berlin zu Hilfe eilten. Dieses Vorhaben wurde nordöstlich von Großenhain abgeschlagen, wobei fast der ganze Ort Adelsdorf zerstört wurde.
Während dieser Tage wurde nur eines unserer vielen Verstecke nicht gefunden. Interessante Textilien waren es nicht, die dort eingemauert waren, aber sie halfen uns doch im Tausch die Familie ernährungsmäßig über die schlimmsten Hungerjahre zu bringen. Von der Ware, die uns Nachbarn und befreundete Kunden retten wollten, erhielten wir fast nichts zurück, weil eben in den drei Tagen der Plünderfreiheit alles gefunden wurde.
Bei all den durchstandenen Schrecken gab es auch noch etwas zum Schmunzeln, die Sargwäsche hatte niemand mitgenommen, aber in Unkenntnis des Verwendungszwecks lagen die spitzenverzierten Decken und Kissen in der ersten Etage schön in zwei ausgerichteten Reihen ausgebreitet. Darauf und darunter hatten circa 25 russische Soldaten in den drei Nächten unserer Abwesenheit geschlafen...

Zu dieser Zeit wurde guten Kunden, ein kleiner Ratgeber mitgegeben..Mit der Bitte um freundliches Gedenken😀😀Zwei Beiträg...
17/02/2024

Zu dieser Zeit wurde guten Kunden, ein kleiner Ratgeber mitgegeben..
Mit der Bitte um freundliches Gedenken😀😀
Zwei Beiträge haben wir für Euch mal rausgesucht, was heute ein Schmunzeln hervorlockt, war damals tatsächlich ernst gemeint.😄

Gerhart Haase berichtet weiter von den ersten Kriegsjahren.. .Mit der erfolgreichen Umsatzsteigerung schöpfte auch Vater...
17/02/2024

Gerhart Haase berichtet weiter von den ersten Kriegsjahren..
.Mit der erfolgreichen Umsatzsteigerung schöpfte auch Vater Haase Vertrauen in die junge Kraft und ließ mit sich über einen Geschäftshausneubau reden, wobei mich unsere Mutter kräftig unterstützte. Zu Mutters Geburtstag am 28.2.1935 wurde das neue Geschäftshaus eröffnet. Der ersehnte Kundenansturm blieb trotz Reklame und günstige Sonderangebote jedoch aus, sehr deprimierend, denn volle Kassen wären wegen der Schuldentilgung sehr erwünscht gewesen.
Ich fuhr also wieder fleißig, immer noch mit dem Fahrrad, auf den Handel, um die Überplanbestände abzusetzen und Kunden zu werben. Der Erfolg blieb nicht aus, die Umsätze steigern sich stetig von Jahr zu Jahr und wir waren stolz über die erreichten Umsätze im Jahr 1939. Recht unbesorgt konnte ich im März 1940 zum Wehrdienst einrücken, denn unsere Schulden hatten wir abgezahlt, auch waren die Lager reichlich gefüllt. Die zwölf „Ladenfräuleins“ war ein gut eingearbeitetes Team, mit dem auch mein 65-jähriger Vater ohne großen Arbeitseinsatz gut auskam. Nach 4 ½ jährigem Barras (Militärdienst), während dessen ich drei Jahre lang in fünf verschiedenen Lazaretten liegen musste, wurde ich als Oberschenkelamputierter im August 1944 aus der Armee entlassen. Erfreut konnte ich feststellen, dass trotz des langen Krieges ein noch so reichhaltiges Angebot vorhanden war und unser Geschäft solch beachtliche Umsätze erzielte.

Nachdem mein Vater Paul Georg Haase schon viele Jahre im elterlichen Geschäft tätig gewesen war, übernahm er am 1.11.191...
22/01/2024

Nachdem mein Vater Paul Georg Haase schon viele Jahre im elterlichen Geschäft tätig gewesen war, übernahm er am 1.11.1910 das Geschäft. In seiner Ehefrau Eva Erdmuthe Martha Harrich fand er eine überaus fleißige und fachkundige Mitstreiterin, zumal sie das Putzmachergewerbe (Hutmacherin) erlernt hatte. Doch während der vier Kriegsjahre und der nachfolgenden Inflation verkauften Sie ihre Warenbestände bis auf wenige Papiererzeugnisse restlos aus. Das viele Geld bis zur Billionenscheinen war wertlos, so fingen beide 1923 mit leeren Regalen und mittellos wieder von vorne an. Obgleich auch mein Vater sparsam und außergewöhnlich fleißig war, lag ihm die Führung eines selbstständigen Unternehmens nicht sonderlich. Es war meine Mutter, die unermüdlich die Existenz des Geschäftes sicherte. Die bis 1928 gesteigerten Umsätze ließen infolge der großen Arbeitslosigkeit (1928-1933) gewaltig nach. Enormen Abbruch bereiteten auch die neuen Konkurrenten in Gröditz und Prösen, die sich gegenseitig mit laufender und zugkräftiger Reklame bekämpften, an der sich mein Vater gar nicht beteiligte. Es waren sehr harte Jahre für unsere Eltern.
Dies war der Anlass, weshalb mich mein Vater vorzeitig aus der Lehre, nach Hause rief.
Der Neubeginn daheim am 1.10.1932 war für mich ein gewaltiger Schock. Die in den letzten Jahren weggebliebenen Kunden mussten zurückgewonnen werden. Also besorgte ich mir einen Wandergewerbeschein, füllte einen großen Koffer mit Ballkleiderseiden und bereiste per Fahrrad die Dorfschönen in den benachbarten Orten, die doch zu den Fastnachtsbällen im neuen Kleid antanzen wollten und so fing ich einen Kunden nach dem anderen wieder ein.

Uuh.. plötzlich steht Heiligabend vor der Tür und noch kein Geschenk?? Ewig suchen ist auch nicht dein Ding? Ein Geschen...
20/12/2023

Uuh.. plötzlich steht Heiligabend vor der Tür und noch kein Geschenk??
Ewig suchen ist auch nicht dein Ding?
Ein Geschenkgutschein von uns ist schnell geholt und schon ist Weihnachten gerettet 😁.

1871 übernahm Sohn Robert Oswald Haase die gut eingeführte Handlung und seine weit und breit so beliebte Amalie Therese....
15/12/2023

1871 übernahm Sohn Robert Oswald Haase die gut eingeführte Handlung und seine weit und breit so beliebte Amalie Therese. Seinem Textilwarengeschäft gliederte er noch den Handel mit Obstbäumen und Forstpflanzungen an, außerdem vermittelte er den Absatz von landwirtschaftlichen Maschinen, die damals bei den Bauern ihren Einzug hielten. Seine große Liebe gehörte den Störchen, so ließ er 1874 ein Storchennest, mit einer Höhe von 10,90m bauen. (Es ist übrigens das älteste, dokumentierte Storchennest in Sachsen)
Herr Oswald soll 1910 bei der Übergabe des Geschäftes an seinen Sohn Paul Georg, ein sehr wohlhabender Privatus gewesen sein. Dieses Vermögen ist allerdings durch die Inflation restlos verloren gegangen, denn die Gelder waren in Kriegsanleihen und Staatspapieren angelegt.
Als erwähnenswert wäre noch zu berichten, dass alle Familienmitglieder mit einer beneidenswerten, heute gar nicht mehr vorstellbaren Gesundheit ausgestattet waren. Zu der beinah 50 Jahre währenden Ehe ist das erste Mal ein Arzt benötigt worden und ihn ins Haus gekommen, als Vater Oswald im September 1920 auf dem Sterbebett lag.

Die Adventszeit hat so schön angefangen und plötzlich ist die Hose eingegangen..😫Doch dem Nikolaus fällt etwas ein, so e...
05/12/2023

Die Adventszeit hat so schön angefangen und plötzlich ist die Hose eingegangen..😫
Doch dem Nikolaus fällt etwas ein, so eine Hose passt doch auch mit in den Stiefel rein.🤣

Die passenden Hosen findet der Nikolaus natürlich in unserem Haus!

Denn ihr wisst ja, der Weg nach Frauenhain lohnt sich immer!

Adresse

Hauptstraße 36
Röderaue
01609

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