07/11/2022
Meißen, die Wiege Sachsens.
Meißen blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück. Ihre Gründung verdankt die Stadt dem deutschen König Heinrich I. Er ließ 929 eine Burg anlegen. 1423 wurde Meißen Residenzstadt der sächsischen Kurfürsten. Meißen gilt daher als Wiege Sachsens.
An diese Zeit erinnert ein mächtiges Ensemble: der Stil reinste gotische Dom Deutschlands mit seinen die Stadtsilhouette prägenden Türmen und der erste deutsche Schlossbau, die spätgotische Albrechtsburg auf dem mächtigen Meißner Burgberg – einem Felssporn auf der linken Elbseite.
In den prächtigen Schlossräumen residierten nicht immer Kurfürsten: Die Albrechtsburg war 1710 Geburtstätte der Meissener Porzellan-Manufaktur, erste Porzellan-Fertigungsstätte ihrer Art in Europa. Das „Weiße Gold“ mit dem Markenzeichen der „Blauen Schwerter“ verschaffte Meißen Weltgeltung und legt bis heute einen feinen Glanz über die Stadt. Die Gäste kommen von überall her, um in den Werkstätten der Staatlichen Porzellan-Manufaktur einen Blick hinter die Kulissen des 300 Jahre alten Handwerks werfen zu können. Die Albrechtsburg erinnert an dessen Ursprung. Der Burg zu Füßen erstreckt sich die historische Altstadt Meißens als eine mittelalterliche Schönheit mit kopfsteingepflasterten Gassen, hübsch rekonstruierten Bürgerhäusern aus der Renaissancezeit um das spätgotische Rathaus herum, romantischen Innenhöfen, Handwerksläden, urigen Weinlokalen und der Frauenkirche. Der Turm der Frauenkirche umschließt das erste stimmbare Porzellanglockenspiel der Welt.
Meißen ist auch Weinstadt. Auf den steilen Bergen eines der kleinsten Weinanbaugebiete Deutschlands reifen köstliche Weine heran - ein weiteres Markenzeichen der 1000-jährigen Stadt an der Elbe.